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Weiterer Todesfall im Dortmund-Ems-Kanal

Weiterer Todesfall beim Baden im Dortmund-Ems-Kanal.
Foto: Pixabay, Jonas-Augustin

Drei Todesfälle wurden nun innerhalb kürzester Zeit aus dem Dortmund-Ems-Kanal in Münster gemeldet. Alle traten beim Baden auf. Am Sonntagnachmittag, kurz nach 16 Uhr, traf ein weiterer Notruf ein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten unverzüglich aus.

Hilfskräfte im Einsatz

Die Feuerwehrstation 2 am Albersloher Weg war nicht weit vom Ereignisort entfernt. Zwei ihrer Taucher konnten die Person schnell im Wasser aufspüren. Nach der Bergung startete die Wiederbelebung sofort an Land, jedoch ohne Erfolg. Der 40-Jährige wurde noch am Unfallort für tot erklärt, so die Feuerwehr.

Viele Neugierige hatten sich an den Ufern und auf der Brücke versammelt, es war der heißeste Tag des Jahres mit fast 35 Grad. Um die Einsatzstelle herum wurden Sichtschutzplanen aufgehängt. Der Badebetrieb wurde bis zum Stadthafen gestoppt. Die DLRG kam mit ihrem Boot hinzu und der Schiffsverkehr wurde für eine Stunde vollständig eingestellt. Die Polizei sperrte die Wege entlang des Kanals.

Ursachen und frühere Vorfälle

Die Ursache für das tragische Unglück ist bis jetzt nicht bekannt. Vor nur zwei Wochen kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Ein 32-Jähriger ertrank im Kanal nahe dem Lechtenbergweg in Berg Fidel. Er war mit seiner 21-jährigen Freundin unterwegs und versuchte, den Kanal von der einen zur anderen Seite zu durchschwimmen. Er verschwand plötzlich unter Wasser. Auch in diesem Fall kam trotz der vielen Helfer von Feuerwehr und DLRG jede Hilfe zu spät, und der Mann starb am Unfallort.

Risiken bei Badeunfällen in natürlichen Gewässern

Es gibt eine Reihe von Aspekten, die zu tragischen Badeunfällen führen können. Häufig wird die Gefahr, die von natürlichen Gewässern wie Seen oder Kanälen ausgeht, unterschätzt. Hier können unvorhersehbare Strömungen, unsichtbare Hindernisse unter der Wasseroberfläche und abrupte Temperaturwechsel eine Bedrohung darstellen. Besonders an heißen Sommertagen kann der starke Temperaturunterschied zwischen Luft und Wasser einen sogenannten „Thermischen Schock“ hervorrufen, der zu Kreislaufkollaps und Bewusstlosigkeit führen kann. Selbst für geübte Schwimmer können diese Bedingungen zur Gefahr werden. Zudem erhöhen Alkohol- oder Drogenkonsum das Risiko erheblich, da sie sowohl die Urteilsfähigkeit als auch die körperliche Koordination beeinträchtigen. Mangelnde Schwimmfähigkeit oder riskantes Verhalten, etwa das Ausführen waghalsiger Sprünge, können ebenfalls zu Unfällen führen. Daher ist es essentiell, sich stets der potenziellen Gefahren bewusst zu sein, bevor man sich zum Baden oder Schwimmen in einem natürlichen Gewässer entscheidet.

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