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Widerstand gegen geplanten Abschuss der Wölfin „Gloria“ in NRW

Entdecke die Hintergründe und Argumente im Konflikt um den geplanten Abschuss der Wölfin „Gloria“ im Westmünsterland
Foto: Rain Carnation

Oliver Krischer, NRW-Umweltminister, hat einen Plan für den Abschuss der Wölfin „Gloria“ im Westmünsterland vorgelegt. Dieser Schritt löst eine heftige Debatte aus, da es der erste Abschuss eines Wolfs in NRW seit deren Rückkehr wäre.

Umweltverbände lehnen Abschuss ab

Namhafte Verbände wie der BUND, LNU und Nabu fordern, die Abschusspläne nicht weiter zu verfolgen. Ihrer Meinung nach fehlt es in den NRW-Wolfsgebieten, besonders im Raum Schermbeck, an effektivem Herdenschutz – eine notwendige Voraussetzung für derartige Maßnahmen.

Hintergründe zu „Gloria“ und den Angriffen auf Weidetiere

„Gloria“, die erste Wölfin, die sich dauerhaft in NRW niedergelassen hat, riss in jüngster Zeit in sechs Fällen Weidetiere. Umweltverbände betonen dabei die Verantwortung der Tierhalter, staatliche Mittel für wolfssichere Maßnahmen zu nutzen.

Rechtliche Bedenken und der Schutz des Wolfes

Die Landesverbände bringen rechtliche Bedenken hervor und verweisen auf die EU-Gesetzgebung, die Wölfe als streng geschützte Spezies einstuft. Die geplante Tötung von „Gloria“ könnte demnach EU-Recht widersprechen und das Überleben des einzigen nordrhein-westfälischen Wolfsrudels gefährden.

Blick auf die bevorstehende Umweltministerkonferenz

Die Umweltministerkonferenz Ende November in Münster könnte eine entscheidende Plattform für die weitere Diskussion und Entscheidungen bezüglich „Glorias“ Schicksal sein.