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Zugriffsversuche auf Pornoseiten: Erzbistum Köln im Fokus

Erzbistum Köln. 1000 Zugriffe auf Pornoseite
Foto: RAVI TRIPATHI aus Unplash

Laut einem Artikel des „Kölner Stadt-Anzeigers“ haben Mitarbeiter des Erzbistums Köln, einschließlich hochrangiger Kleriker, versucht, von Dienstrechnern aus auf Pornoseiten zuzugreifen. Es wird berichtet, dass es über 1000 solcher Zugriffsversuche gab.

Stellungnahme des Erzbistums

Das Erzbistum Köln bestätigte die Existenz einer solchen Liste, die durch eine Routineüberprüfung ihres IT-Dienstleisters entstanden ist. Ziel dieser Überprüfungen ist es, sicherzustellen, dass die Firewalls des Erzbistums risikoreiche Websites blockieren. Es wurde betont, dass es keine Hinweise auf strafrechtlich relevantes Verhalten gab.

Reaktionen und Bedenken

Generalvikar Guido Assmann äußerte seine Besorgnis über das Verhalten Einzelner und die möglichen Auswirkungen auf das Bild der Kirche. Die Kölner Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Liste, hat jedoch noch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Position der Kirche zur Pornografie

Die katholische Kirche betrachtet den Konsum von Pornografie als sündhaft. Papst Franziskus hat sich sogar dahingehend geäußert, dass solches Verhalten vom Teufel inspiriert sein könnte. Kardinal Rainer Maria Woelki, der Leiter des Erzbistums Köln, ist bekannt für seine konservativen Ansichten und hat sich gegen Reformen in der Kirche ausgesprochen.