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Zunahme der Krankmeldungen in Westfalen-Lippe: Ein Blick auf die Zahlen

Erfahre mehr über den Anstieg der Krankmeldungen in Westfalen-Lippe im ersten Halbjahr 2023, die Hauptursachen und wie sich verschiedene Branchen unterscheiden.
Bild von Parentingupstream auf Pixabay

Krankenstandsquote über dem Bundesdurchschnitt

Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete die Region Westfalen-Lippe eine höhere Krankenstandsquote als im Vorjahr. Mit 7,1 Prozent lag sie nicht nur über dem Vorjahreswert von 6,9 Prozent, sondern auch über dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. Laut Tom Ackermann, dem Vorstandschef der AOK NordWest, sind vor allem Atemwegsinfekte und Erkältungen für den Anstieg verantwortlich.

Steigender Trend und Hauptursachen

Die AOK NordWest stellt einen kontinuierlichen Anstieg der Krankmeldungen in Westfalen-Lippe fest. Während die Quote 2021 noch bei 5,6 Prozent lag, stieg sie in den folgenden Jahren stetig an. Auffällig: Atemwegserkrankungen führten zu einem deutlichen Anstieg der Krankmeldungen. Sie waren für mehr als ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitsfälle verantwortlich. Muskel- und Skeletterkrankungen sowie Verdauungsprobleme und Verletzungen folgten in der Statistik.

Durchschnittliche Fehltage und Branchenvergleich

Arbeitnehmer in Westfalen-Lippe waren im Durchschnitt 12,9 Tage krankgeschrieben, was einem Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der März wies dabei den höchsten Krankenstand auf. Interessant ist auch der Branchenvergleich: Besonders im Bereich Energie, Wasser und Entsorgung sowie im Gesundheits- und Sozialwesen waren die Krankenstände hoch. Banken, Versicherungen und die Land- und Forstwirtschaft verzeichneten hingegen die niedrigsten Werte.