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Tierschutzalarm: Zahlreiche Tierkadaver am Dortmund-Ems-Kanal entdeckt

Ein unerwarteter Sturz in den Kanal Ein entspannter Fahrradausflug am Dortmund-Ems-Kanal nahm für einen 17-jährigen Jungen eine gefährliche Wendung. Während einer Radtour mit seinem 14-jährigen Cousin am Montagabend (11. September) kam es zu einem plötzlichen Bremsmanöver. Der körperlich beeinträchtigte 17-Jährige versuchte, mit seinem Dreirad auszuweichen, verlor jedoch die Kontrolle und stürzte in den Kanal. Zwischenüberschrift: Schnelle Reaktion eines Rollschuhfahrers In dieser kritischen Situation zeigte ein zufällig vorbeikommender Rollschuhfahrer wahre Heldentaten. Der 49-jährige Passant bemerkte den verzweifelten 14-Jährigen, der auf den im Wasser treibenden Cousin zeigte. Ohne zu zögern, sprang der Rollschuhfahrer ins Wasser. Mit der Hilfe eines weiteren 21-jährigen Zeugen gelang es ihm, den Jungen aus dem Wasser zu ziehen und ihm das Leben zu retten. Eine weitere aufmerksame Zeugin, 53 Jahre alt, erkannte die Gefahr und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Zwischenüberschrift: Nach der Rettung: Weiteres Vorgehen Der gerettete 17-Jährige, mittlerweile wieder bei Bewusstsein, wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, um dort weiter behandelt zu werden. Die Wasserschutzpolizei Münster übernahm die Unfallaufnahme und sicherte das Dreirad des Jungen.
Foto: KarinKarin auf Pixabay

Anstieg von Tiersterben in der Nähe von Baumfällungsarbeiten

In den letzten Tagen hat die Tierschutzgruppe „Nestwerk Münsterland“ mehrere tote Tiere am Dortmund-Ems-Kanal aufgespürt, insbesondere in der Nähe der Straße „Zum Guten Hirten“. Dort waren kürzlich Baumfällarbeiten durchgeführt worden. Diese Tiersterblichkeit steht möglicherweise mit den Abholzungsarbeiten in Verbindung.

Bilder von Klimaaktivisten belegen die Funde

Klimaschützer, die sich für den Erhalt der Bäume einsetzen, haben Fotobeweise der toten Tiere geliefert.

Einige Bürger, die regelmäßig zwischen „Zum Guten Hirten“ und Prozessionsweg spazieren gehen, haben ebenfalls ihre Besorgnis geäußert.

Möglicher Zusammenhang mit Baumfällungen

Das „Nestwerk“ warnt vor den Gefahren, die durch das Fällen von Bäumen und die Zerstörung von Lebensräumen für Wildtiere entstehen.

Folgen der Zerstörung von Ökosystemen

Die Auswirkungen auf kleine lokale Ökosysteme können direkte und sichtbare Folgen haben. Eine erneute Aufforstung kann Jahre dauern und wird den vorherigen Zustand des Waldes nicht vollständig wiederherstellen können.

Städtische Mitarbeiter haben die Situation untersucht, konnten jedoch keinen direkten Zusammenhang zwischen den Baumfällarbeiten und den Tiersterben feststellen. Baumfällungsarbeiten, die im Rahmen des Brückenbaus durchgeführt werden, werden vorerst ausgesetzt und sollen im Winter 2024/25 fortgesetzt werden.