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Verschärfte Grenzkontrollen im Westen Deutschlands

Die Bundespolizei intensiviert die Grenzkontrollen im Westen Deutschlands, um illegale Migration besser zu kontrollieren.
Bild von TF3000 auf Pixabay

Die Bundespolizei blickt genauer auf die westlichen Grenzen Deutschlands, insbesondere zu Belgien und den Niederlanden, um die illegale Migration besser zu kontrollieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass auch an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz feste Kontrollen eingeführt wurden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kürzlich gefordert, stärker gegen Schleuser vorzugehen.

Verstärkung an belgischen und niederländischen Grenzen

Ein Sprecher aus der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin informierte, dass intensivierte Maßnahmen im Bereich der Grenzpolizei an den westlichen Grenzen Deutschlands umgesetzt werden. Das Ziel: unerlaubte Einreisen und Schleusungskriminalität erkennen und verhindern.

Stationäre Kontrollen an anderen Grenzen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat bereits stationäre Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz angekündigt, die für mindestens zehn Tage bestehen bleiben und eventuell für zwei Monate verlängert werden könnten.

Zunahme illegaler Migration

Bemerkenswert ist, dass die Zahl der irregulären Einreisen nach Deutschland in diesem Jahr gestiegen ist. In den ersten neun Monaten gab es bereits mehr illegale Einreisen als in den sechs vorangegangenen Jahren.

Situation im Westen anders als im Osten und Süden

Die Situation an den westlichen Grenzen, besonders im NRW-Grenzbereich zu Belgien und den Niederlanden, ist anders als im Osten und Süden. Während im Westen die Einreisen vorwiegend auf Personen mit nationalen Wiedereinreisesperren zurückzuführen sind, sieht es im Osten und Süden dynamischer aus.

Kontrollen und Reaktionen im Grenzgebiet

Der Euregio-Zweckverband, der 130 Gemeinden umfasst, bestätigte Kontrollen im Grenzgebiet, die sich sowohl auf Diebesgut und Drogen als auch auf potenzielle Schleuserfahrzeuge erstrecken. Obwohl Schleusertätigkeiten nur vereinzelt festgestellt wurden, betont Euregio-Geschäftsführer Christoph Almering die Wichtigkeit solcher Kontrollen, bittet aber gleichzeitig um Verhältnismäßigkeit.