Sven Plöger zeigt, wie sich das Mittelmeer verändert

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Das Erste setzt am Montagabend seine Dokureihe Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? fort. In der dritten Folge richtet Meteorologe Sven Plöger den Blick auf den Mittelmeerraum. Klima-Hotspot Mittelmeer läuft am heutigen Montag, 14. September 2026, von 20:15 bis 21:00 Uhr im Ersten und wird erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Die 45-minütige Dokumentation beschäftigt sich mit steigenden Temperaturen, Trockenheit, Waldbränden, Starkregen und Veränderungen im Ökosystem des Mittelmeers.

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Die ARD bezeichnet die Sendung ausdrücklich als dritte Folge der Reihe. Eine klassische Staffelzählung wird für das Format nicht geführt. Damit lautet die laufende Nummer ebenfalls Folge 3. Zuvor erschienen Die Macht des El Niño im Jahr 2024 und Wenn die Arktis schmilzt im Februar 2025.

Darum geht es in Klima-Hotspot Mittelmeer

Im Mittelpunkt der neuen Folge steht die Frage, wie sich der Klimawandel im Mittelmeerraum bereits bemerkbar macht und welche Folgen daraus für Menschen, Landwirtschaft und Ökosysteme entstehen. Plöger reist dafür an mehrere Schauplätze rund um das Mittelmeer und begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit. Die Dokumentation konzentriert sich dabei nicht allein auf steigende Lufttemperaturen, sondern auch auf Veränderungen im Meer und auf die zunehmenden Herausforderungen durch Extremwetter.

Auf Mallorca geht es unter anderem um die Landwirtschaft. Dort besucht Plöger einen Biobauern, dessen Mandelbäume unter Trockenheit und hohen Temperaturen leiden. Als Alternative gewinnen widerstandsfähigere Pflanzen wie Johannisbrotbäume an Bedeutung. In Spanien begleitet die Dokumentation zudem Klimaforschung zu neuen Methoden der Wetterbeobachtung. Fliegende Messstationen sollen dabei helfen, besonders heftige Wetterereignisse früher und genauer zu erfassen.

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Auf Rhodos begleitet Plöger eine Feuerwehreinheit bei ihrem Einsatz gegen Waldbrände. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Meer selbst. An Bord des deutschen Forschungsschiffs Meteor werden unter anderem Temperatur, Salzgehalt sowie biologische und chemische Eigenschaften an der Meeresoberfläche untersucht. Auf Zypern beschäftigt sich die Dokumentation außerdem mit dem Feuerfisch. Die ursprünglich aus wärmeren Meeresregionen stammende Art breitet sich im Mittelmeer aus und kann heimische Arten unter Druck setzen.

Diese Drehorte sind in der ARD-Doku zu sehen

Zu den dokumentierten Schauplätzen gehören Mallorca, Rhodos und Zypern sowie weitere Orte in Spanien. Auch Aufnahmen auf dem Forschungsschiff Meteor gehören zur Folge. Die ARD-Mediathek nennt Mallorca, Rhodos und Zypern ausdrücklich als Stationen der Reise. Im Umfeld von Valencia beschäftigt sich Plöger zudem mit den Folgen extremer Starkregenereignisse und den Möglichkeiten einer besseren Vorhersage.

Der geografische Fokus ist dabei bewusst breit angelegt. Der Mittelmeerraum gilt auch in der internationalen Klimaforschung als besonders verwundbare Region. Der Weltklimarat IPCC nennt unter anderem zunehmende Wasserknappheit, Dürren, Waldbrandrisiken sowie Belastungen für Küsten und Ökosysteme als zentrale Gefahren. Seit den 1980er-Jahren hat sich die Region schneller erwärmt als der globale Durchschnitt.

Sven Plöger moderiert, Lars Abromeit führt Regie

Eine klassische Schauspielbesetzung oder Gastdarsteller gibt es bei dem dokumentarischen Format nicht. Sven Plöger führt als Meteorologe und Moderator durch die Sendung. Daneben treten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Menschen aus den besuchten Regionen vor die Kamera. Die ARD nennt unter anderem die Doktorandin Leonie Jaeger, den Klimaforscher César Azorin-Molina und den mallorquinischen Biobauern Xesc Sans.

Regie und Drehbuch stammen von Lars Abromeit. Die Kamera führte Jonas Sichert. Producerin war Luise Wagner. Produziert wurde die Dokumentation von der Gruppe 5 Filmproduktion im Auftrag von hr, SWR und MDR für die ARD. Die Laufzeit beträgt rund 45 Minuten.

Besondere Veränderungen im Ensemble, Jubiläen, Ausstiege oder Neuzugänge spielen bei diesem Format keine Rolle. Es handelt sich um eine fortlaufende Dokumentationsreihe mit Sven Plöger als wiederkehrendem Moderator.

So erfolgreich war die vorherige Folge

Die unmittelbar vorherige Folge Wenn die Arktis schmilzt wurde am 3. Februar 2025 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Sie erreichte nach Angaben auf Basis der AGF Videoforschung 3,57 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 13,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 590.000 Zuschauer und ein Marktanteil von 11,2 Prozent gemessen.

Damit schnitt die zweite Folge deutlich besser ab als der Auftakt Die Macht des El Niño, der 2024 rund 2,57 Millionen Menschen und einen Marktanteil von 10,0 Prozent erreicht hatte.

Klima-Hotspot Mittelmeer bereits in der ARD-Mediathek

Die neue Dokumentation ist nicht erst mit der Fernsehausstrahlung verfügbar. Nach offiziellen ARD-Angaben steht Klima-Hotspot Mittelmeer bereits seit dem 12. September 2026 in der ARD-Mediathek. Die derzeitige Mediathek-Auszeichnung nennt als Verfügbarkeitsende den 4. Oktober 2028 um 06:02 Uhr.

Zusätzlich werden barrierefreie Fassungen angeboten. Für die Sendung sind Untertitel, Audiodeskription und eine Version mit Gebärdensprache ausgewiesen.

Die Fernsehpremiere beginnt heute um 20:15 Uhr. Direkt danach folgt im Ersten um 21:00 Uhr die Dokumentation Schicksalsmomente der Republik. Für Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? ist damit ein regulärer 45-minütiger Primetime-Sendeplatz vorgesehen.

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