
Erneut haben Flächenbrände in Nordthüringen Polizei und Feuerwehr beschäftigt. In Bad Frankenhausen brannte nach Angaben der Landespolizeiinspektion Nordhausen eine rund 350 Quadratmeter große Fläche. In Krimderode war ein etwa 500 Quadratmeter großes Areal betroffen. Die Polizei verweist auf die anhaltende Trockenheit und ruft zu besonderer Vorsicht im Umgang mit möglichen Zündquellen auf.
Einer der Brände ereignete sich im Bereich der Thomas-Müntzer-Siedlung in Bad Frankenhausen. Dort standen nach Polizeiangaben etwa 350 Quadratmeter Fläche in Brand. In Krimderode brannte ein rund 500 Quadratmeter großes Areal.
Zu möglichen Schäden oder Verletzten machte die Polizei in ihrer Mitteilung keine Angaben. Auch konkrete Ursachen für die beiden aktuellen Brände in Nordthüringen wurden nicht genannt. Nach Angaben der Behörde lassen sich die Ursachen solcher Vegetationsbrände häufig nicht eindeutig feststellen.
Die aktuellen Feuer sind nach Angaben der Polizei keine Einzelfälle. In den vergangenen Tagen habe es in Thüringen vermehrt Brände auf Feldern, Wiesen und in Waldgebieten gegeben. Die anhaltende Trockenheit in Thüringen begünstigt dabei, dass sich trockene Vegetation schnell entzünden und Feuer ausbreiten können.
Als mögliche Auslöser nennt die Polizei unter anderem achtlos weggeworfene Zigarettenkippen. Auch herumliegende Glasflaschen könnten nach Darstellung der Behörde unter bestimmten Umständen eine Rolle spielen. Welche Ursache bei den aktuellen Flächenbränden vorlag, blieb jedoch offen.
Angesichts der Flächenbrände Nordthüringen appellieren Polizei und Feuerwehr erneut an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. Vor allem der fahrlässige Umgang mit offenem Feuer könne bei trockener Vegetation schnell zu Bränden führen.
Die Polizei warnt zudem davor, Zigarettenkippen achtlos wegzuwerfen oder während der Fahrt aus einem Fahrzeugfenster zu werfen. Wegen der derzeit trockenen Bedingungen können bereits kleine Zündquellen ausreichen, um Vegetationsflächen in Brand zu setzen. Die Ermittlungen zu den konkreten Ursachen der aktuellen Feuer dauern beziehungsweise blieben zunächst ohne eindeutiges Ergebnis.
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