Ein gefährlicher Vorfall ereignete sich am Montag, dem 3. Februar 2025, auf der A30 bei Kirchlengern. Gegen 11:30 Uhr wurde eine Steinplatte von einer Brücke auf die Fahrbahn geworfen. Ein 63-jähriger Autofahrer aus Bünde entging dabei nur knapp einer Katastrophe. Die Steinplatte fiel direkt durch das geöffnete Schiebedach seines Fahrzeugs. Der Mann blieb wie durch ein Wunder unverletzt.
Laut Zeugenaussagen sollen sich drei männliche Jugendliche zur Tatzeit auf der Brücke aufgehalten haben. Nach dem Vorfall flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die Polizei hat umgehend eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Um die Täter zu identifizieren, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die sich zur Tatzeit in der Nähe befanden oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich dringend melden.
Solche Vorfälle sind extrem gefährlich und können tödliche Unfälle verursachen. Das Werfen von Gegenständen auf Autobahnen ist kein dummer Streich, sondern eine lebensbedrohliche Straftat. Immer wieder kommt es zu ähnlichen Attacken, die Autofahrer in große Gefahr bringen.
Die Polizei warnt eindringlich davor, sich an solchen Taten zu beteiligen. Neben einer Gefährdung des Lebens drohen schwere strafrechtliche Konsequenzen.
Die Polizei setzt alle verfügbaren Mittel ein, um die Täter schnell zu identifizieren. Ermittler werten derzeit Videoaufnahmen und Zeugenaussagen aus. Auch eine verstärkte Überwachung von Autobahnbrücken wird in Betracht gezogen.
Autofahrer, die sich in der Nähe des Tatorts befanden und möglicherweise Hinweise geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.