
Sassendorf. Ein Großbrand in einem Geflügelstall in Füchtorf hat am Donnerstag (13. November 2025) einen landwirtschaftlichen Betrieb im Sassenberger Ortsteil Füchtorf vollständig lahmgelegt. In dem betroffenen Stall waren rund 27.000 Hühner untergebracht – nach aktuellen Informationen überlebt keines der Tiere das Feuer. Dichter, schwarzer Rauch war bereits aus großer Entfernung sichtbar und beeinträchtigte zeitweise den Verkehr auf umliegenden Straßen. Die Warn-App NINA löste zwischenzeitlich eine Geruchsbelästigungswarnung aus, doch laut Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine akute Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung.
Der Alarm geht um 11.42 Uhr bei der Feuerwehr ein. Schon auf der Anfahrt erkennen die ersteintreffenden Kräfte eine massive Rauchsäule über dem Geflügelhof. Der Stall steht großflächig in Flammen, der Dachstuhl brennt vollständig aus und das Gebäude gilt später als einsturzgefährdet. Mehrere Wehren aus Füchtorf, Sassenberg, Milte, Versmold und Glandorf rücken an, sodass im Verlauf bis zu 120 bis 130 Einsatzkräfte vor Ort sind. Ihr Hauptziel: das Feuer eindämmen und verhindern, dass es auf einen weiteren Stall übergreift. Obwohl die Mannschaften schnell reagieren, ist der Brand so weit fortgeschritten, dass der Geflügelbestand nicht gerettet werden kann. Beim Versuch, Glutnester zu löschen, müssen Feuerwehrleute Dachplatten abtragen – eine technisch anspruchsvolle Aufgabe angesichts der Einsturzgefahr.
Der Großbrand in Füchtorf wirkt sich weit über den Hof hinaus aus. Durch die starke Rauchentwicklung kommt es auf mehreren Zufahrtsstraßen zu Sichtbehinderungen. Die Bevölkerung wird über Warnmeldungen von Kreis und Feuerwehr dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der ländliche Ortsteil Füchtorf, bekannt für seine landwirtschaftlichen Betriebe, erlebt einen der größten Feuerwehreinsätze der letzten Jahre. Menschen werden bei dem Brand glücklicherweise nicht verletzt, doch der Verlust von 27.000 Hühnern bedeutet für den Betrieb einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden.
Warum der Brand ausbrach, bleibt zunächst unklar. Die Polizei kann am Donnerstag keine Angaben zur Ursache machen und beginnt noch am selben Tag mit den ersten Ermittlungen. Da der Stall einsturzgefährdet ist, verzögern sich Untersuchungen im Inneren des Gebäudes. Die Brandexperten werden voraussichtlich erst in den kommenden Tagen Zugang erhalten, um Spuren zu sichern und den Auslöser des Feuers zu bestimmen. Parallel überprüft die Feuerwehr weiterhin das Gelände, um mögliche Nachzündungen auszuschließen.
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