
Münster. Die letzten Novembertage werden für viele Verkehrsteilnehmer im Süden Münsters anspruchsvoll. Rund um die Anschlussstelle Hiltrup führen mehrere Sperrungen zu erheblichen Einschränkungen – und die Baustelle an der A1 in Münster-Hiltrup beeinflusst dabei nicht nur den Fernverkehr, sondern auch wichtige innerstädtische Routen. Pendler, Durchreisende und der Stadtverkehr müssen sich auf wechselnde Verkehrsführungen und spürbare Verzögerungen einstellen.
Grund für die Einschränkungen ist eine notwendige Asphaltsanierung an der Aus- und Auffahrt der Anschlussstelle Hiltrup. Die Autobahn GmbH führt die Arbeiten zwischen dem 25. und 28. November durch. Betroffen sind in verschiedenen Phasen sowohl die Richtungen Dortmund als auch Bremen. Die Baustelle an der A1 in Münster-Hiltrup fällt in eine ohnehin angespannte Verkehrssituation, da die Region seit Jahren mit Engpässen und laufenden Ausbauprojekten ringt.
Am Dienstag, 25. November, startet die erste Sperrung mit der Schließung der Ausfahrt Richtung Bremen bis zum Nachmittag. Später folgt eine nächtliche Sperrung der Auffahrt in dieselbe Richtung. Am Mittwoch und Donnerstag verlagern sich die Arbeiten auf die Dortmund-Seite: Zunächst bleibt die Ausfahrt geschlossen, anschließend die Auffahrt. Die Umleitungen führen je nach Phase über Münster-Süd oder Ascheberg und sind entsprechend markiert.
Die Sperrungen treffen gleich mehrere belastete Stadtbereiche. Der Kappenberger Damm, die Weseler Straße und der südliche Ringabschnitt werden phasenweise stark beansprucht. Zusätzlich verschärfen Rückstaus aus Ascheberg, Dülmen oder Hamm die Lage, da sich viel Verkehr durch Hiltrup und angrenzende Wohn- und Geschäftsbereiche schiebt. Für Pendlerinnen und Pendler Richtung Innenstadt, Hafen, Behördenstandorte und Loddenheide bedeutet das deutlich längere Fahrzeiten.
Die aktuellen Einschränkungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem bereits zahlreiche andere Projekte laufen. Sowohl der Ausbau der A1 zwischen Ascheberg und Münster als auch Arbeiten am B51-Korridor, am York-Ring und im Zusammenhang mit der WLE-Reaktivierung sorgen für zusätzliche Engstellen. Gleichzeitig zählt das Autobahnkreuz Münster-Süd zu den meistbelasteten Verkehrsknoten in NRW, was die Situation weiter verschärft.
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