
Münster/AI. In Münster ist ein 72 Jahre alter Mann Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Eine bislang unbekannte Täterin gab sich am Festnetz als Bankmitarbeiterin aus und brachte den Senior dazu, mehrere Transaktionen freizugeben. Erst einen Tag später bemerkte der Mann, dass Geld von seinem Konto an eine ihm unbekannte Person überwiesen worden war.
Der Anruf erreichte den Mann am 31. Dezember. Die Anruferin behauptete, sie arbeite bei seiner Hausbank und habe verdächtige Kontobewegungen festgestellt. Um glaubwürdig zu wirken, konnte sie Fragen zu früheren Transaktionen korrekt beantworten. Dadurch gewann sie das Vertrauen des Münsteraners, der zunächst skeptisch gewesen war.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs leitete die angebliche Bankmitarbeiterin mehrere Vorgänge über die Sicherheits-App der Bank ein. Der 72-Jährige bestätigte diese Schritte in dem Glauben, sein Konto zu schützen. Tatsächlich wurde so eine Überweisung an einen bislang unbekannten Empfänger ausgelöst.
Am 1. Januar stellte der Mann fest, dass Geld von seinem Konto abgegangen war. Daraufhin informierte er die Polizei. Die Ermittlungen zu der unbekannten Täterin laufen. Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Betrugsdelikte ein, bei denen sich Täter als Mitarbeitende von Banken ausgeben.
Die Polizei warnt eindringlich vor der Betrugsmasche „falsche Bankmitarbeiter“. Bürgerinnen und Bürger sollten auch bei scheinbar bekannten Rufnummern misstrauisch bleiben. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und selbstständig Kontakt mit der eigenen Bank aufnehmen. Zugangsdaten, persönliche Informationen oder Freigaben in Apps sollten niemals auf telefonische Aufforderung hin erteilt werden.
Quelle: Polizei Münster (ots)
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