
Münster. Die Stadt Münster ist für ihr Engagement in der kulturellen Bildung ausgezeichnet worden. Im Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ hat das Land Nordrhein-Westfalen einen Sonderpreis an Münster vergeben. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 10.000 Euro. Überreicht wurde die Auszeichnung am Montag von NRW-Kulturministerin Ina Brandes an Oberbürgermeister Tilman Fuchs.
Ausgezeichnet wurde das städtische Konzept „Münster macht Kultur“, das Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen soll. Nach Angaben des Landes richtet sich der Preis an Kommunen, die Kultur, Bildung und Jugendarbeit systematisch miteinander verknüpfen und dabei neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für kulturelle Angebote zu begeistern und ihre eigenen Talente zu fördern.
Kern des Programms sind vier dezentrale Stadtteilkulturorte, die als feste Anlaufstellen für kulturelle Bildungsarbeit dienen. Dazu zählen das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster. Dort werden Angebote aus den Bereichen Theater, Literatur, Film, Tanz, Bildende Kunst, Medienarbeit und Stadtgeschichte gebündelt und in den Alltag der jungen Teilnehmenden integriert.
Das Konzept setzt auf enge Kooperationen zwischen Fachämtern, Kulturschaffenden und Akteurinnen und Akteuren aus den Stadtteilen. Die Stadt verfolgt damit das Ziel, kulturelle Bildung stärker in den Quartieren zu verankern und langfristige Netzwerke aufzubauen. Programme und Formate werden dabei gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und an deren Lebenswelt angepasst.
Münster kann in diesem Wettbewerb auf eine längere Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das kommunale Gesamtkonzept für kulturelle Bildung wurde bereits in den Jahren 2008 und 2010 vom Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. In der aktuellen Wettbewerbsrunde werden neben Münster sieben weitere Kommunen prämiert. Das Preisgeld soll nun in die Weiterentwicklung der bestehenden Angebote fließen.
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