Neue Ampelschaltung in Hiltrup soll Unfallschwerpunkt endlich entschärfen

: In Hiltrup wurde eine neue Ampelschaltung eingeführt. Sie trennt Rad- und Fußverkehr von Autos an der Kreuzung Westfalenstraße und soll so die Sicherheit erhöhen.
Ampel-Umbau an der Kreuzung Westfalenstraße / Meesenstiege / Merkureck: Der Rad- und Fußverkehr hat nun eine eigene Grünphase, die klar von abbiegenden Fahrzeugen getrennt ist. ©Stadt Münster

Teilen:

Münster-Hiltrup/AI. An einer der meistbefahrenen Kreuzungen in Hiltrup hat die Stadt Münster eine neue Verkehrsregelung eingeführt. Seit Kurzem regelt eine geänderte Ampelschaltung in Hiltrup den Verkehr an der Kreuzung Westfalenstraße, Meesenstiege und Merkureck. Ziel der Maßnahme ist es, die Zahl der Unfälle zwischen Autos, Radfahrenden und zu Fuß Gehenden zu verringern.

Neue Ampelschaltung in Hiltrup: Unfallhäufung als Auslöser

Die Kreuzung war in den vergangenen Jahren immer wieder in den Schlagzeilen. Vor allem beim Abbiegen kam es dort zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrende Radfahrende oder Fußgängerinnen und Fußgänger übersahen. Die Stadt hat auf diese Unfallhäufungen reagiert und die Signalanlage neu programmiert.

Was sich für Verkehrsteilnehmende ändert

Die wesentliche Neuerung ist eine eigene Grünphase für den Rad- und Fußverkehr. Während dieser Zeit bleibt der Autoverkehr stehen. Damit sollen Konflikte beim gleichzeitigen Abbiegen vermieden werden. Autofahrende, die von der Westfalenstraße in die Meesenstiege oder ins Merkureck abbiegen, bekommen ein separates Signal. Auch in Richtung Innenstadt gibt es für Linksabbieger ein eigenes Ampelzeichen.

Erfahrungen aus anderen Stadtteilen

Vergleichbare Lösungen gibt es bereits an anderen Unfallschwerpunkten in Münster. Dort zeigen die Auswertungen der Stadt, dass die Zahl der Abbiegeunfälle deutlich gesunken ist. Ob sich dieser Effekt auch in Hiltrup einstellt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Stadt will die Situation beobachten und die Daten auswerten.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu