„Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof: Münster erlebt besonderen Filmabend

„Die Baronesse“ feiert Premiere im Erbdrostenhof in Münster – lokaler Filmabend mit regionalen Produktionen.
Luise Aschenbrenner als „Die „Baronesse“. ©ABBYL/Goldstoff Filme

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Münster. Die „Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof verspricht am 20. November einen Abend, der historische Atmosphäre mit moderner Filmkunst verbindet. Der 20-minütige Kurzspielfilm des Grimme-Preis-Gewinners Mark Lorei wird erstmals in Münster gezeigt und bildet den Höhepunkt eines Programms, das lokale Produktionen und regionale Filmkultur in den Mittelpunkt rückt. Für viele Filmbegeisterte ist die Premiere von „Die Baronesse“ ein seltenes Ereignis, denn die Mischung aus Märchenstoff, moderner Inszenierung und gesellschaftlicher Aktualität macht den Film zu einem besonderen Beitrag der münsterländischen Kulturszene.

Rahmenprogramm rund um die „Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof

Bevor die titelgebende Produktion gezeigt wird, eröffnet der Abend um 18.30 Uhr mit zwei weiteren Kurzfilmen aus der Region. Das LWL-Medienzentrum präsentiert „Es war einmal in Westfalen“, während Goldstoff Filme den Beitrag „Die Spökenkiekerin und das Fräulein“ beisteuert. Beide Produktionen greifen typische Bilder und historische Erzähltraditionen des Münsterlands auf und bilden eine atmosphärische Hinführung zu Loreis Werk. Erst danach beginnt die „Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof, eingebettet in einen sorgfältig kuratierten Filmabend, den das LWL-Medienzentrum, Goldstoff Filme und der Filmservice Münster.Land gemeinsam organisieren.

Inhalt und filmische Besonderheiten von „Die Baronesse“

Im Zentrum des Kurzspielfilms steht eine junge Baronesse, die sich plötzlich inmitten eines alten Schauermärchens wiederfindet. Nur sie scheint den Erzähler zu hören, während zwei aufdringliche Brüder um ihre Aufmerksamkeit werben und mit mysteriösen Aufgaben um ihre Gunst kämpfen. Der Versuch der Protagonistin, sich aus den gesellschaftlichen Rollenbildern des Märchens zu befreien, verleiht der Geschichte eine moderne und feministische Lesart. Loreis Ansatz verbindet damit regionale Märchentraditionen mit aktuellen Themen wie Selbstbestimmung und patriarchalen Erzählmustern. Diese Mischung ist ein zentraler Grund dafür, dass die „Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof auf großes Interesse stößt.

Produktion und Förderung des Kurzfilms

Der Film entstand mit Unterstützung mehrerer regionaler Fördereinrichtungen, darunter die LWL-Kulturstiftung. Dank dieser finanziellen Hilfen konnte das Team rund um Mark Lorei eine aufwendige und professionelle Produktion umsetzen, die über eine klassische Kurzfilmproduktion hinausgeht. Die visuelle Gestaltung, Kostüme und Kulissen orientieren sich eng an historischen Vorbildern und schaffen eine dichte Atmosphäre, die das märchenhafte Setting glaubhaft transportiert. Auch dies trägt zur Besonderheit der „Die Baronesse“-Premiere im Erbdrostenhof bei.

Tickets und organisatorische Hinweise

Der Filmabend beginnt offiziell um 19 Uhr. Tickets kosten 7,50 Euro, ermäßigt 6,00 Euro, und können online über die Seite des Filmservice Münster.Land erworben werden.

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