
Münster. Am Freitag, 9. Januar, öffnet das LWL-Museum für Kunst und Kultur seine Türen bis Mitternacht. Von 18 bis 24 Uhr sind Ausstellungen, Führungen und kreative Angebote bei freiem Eintritt zugänglich. Der sogenannte „Lange Freitag“ richtet sich auch im Januar 2026 an alle, die Kunst einmal außerhalb der klassischen Öffnungszeiten erleben möchten.
Besonderes Augenmerk liegt an diesem Abend auf der Ausstellung Kirchner. Picasso. Sie endet wenige Tage später am 18. Januar und ist beim Langen Freitag letztmalig kostenfrei zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Werke aus bedeutenden europäischen Museen, die das Spannungsfeld zwischen Expressionismus und Moderne beleuchten. Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler stehen in den Ausstellungsräumen für Gespräche und Fragen bereit.
Neben der Sonderausstellung können Besucherinnen und Besucher auch die Dauersammlung des Museums erkunden. Ebenfalls geöffnet ist die Schau Performance People, die aus dem Skulptur Projekte Archiv hervorgegangen ist. Sie zeigt, wie sehr Skulptur, Performance und Publikumsbeteiligung in Münster miteinander verwoben sind.
Das Abendprogramm umfasst eine breite Auswahl an Touren und interaktiven Formaten. Dazu zählen thematische Rundgänge wie „Frauen in der Kunst“, ein inklusiver Rundgang unter dem Titel „Kunst und Achtsamkeit“ sowie Überblicksführungen durch die Sammlung. Ergänzt wird das Angebot durch mehrsprachige Touren auf Russisch sowie Bosnisch, Kroatisch und Serbisch. Interaktive Krimispiele laden dazu ein, Kunstwerke spielerisch zu entdecken.
In den offenen Ateliers können Gäste selbst aktiv werden. Zwischen 18.30 und 23 Uhr stehen Origami-Workshops auf dem Programm, bei denen verschiedene Motive gefaltet werden. Die entstandenen Werke werden später Teil der Ausstellung „Reiselustig. Unterwegs mit dem Hasen Felix“, die Ende März startet. Zusätzlich findet am Abend eine Schreibwerkstatt mit Anne Braune statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erfolgt über den Online-Ticketshop des Museums.
Wer Kunst lieber im Austausch erlebt, kann auf der sogenannten Plauderbank mit anderen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Das Angebot findet in Kooperation mit der Initiative „Kultur:inklusive“ statt und wechselt im Laufe des Abends den Standort innerhalb der Sammlungsräume. Begleitet wird der Lange Freitag durch ein durchgehendes Musikprogramm im Foyer.
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