
Münster. Ein besonderer Filmabend erwartet Besucherinnen und Besucher im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Am Dienstag, 10. März, stellt der Künstler Zauri Matikashvili um 18 Uhr seinen Film „Das Mythische im Alltag“ vor. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Filmreihe „Skulptur-Raum Film“, die das Museum im Rahmen der Ausstellung „Performance People. Eine Ausstellung aus dem Skulptur Projekte Archiv“ organisiert hat.
Die Filmreihe begleitet die Sonderausstellung „Performance People“, die noch bis zum 17. Mai im LWL-Museum zu sehen ist. Für diese Ausstellung wurden Materialien aus dem Archiv der Skulptur Projekte Münster zusammengestellt. Ziel ist es, zu zeigen, wie Skulpturen nicht nur als statische Kunstwerke wirken, sondern durch Performances, Aktionen und dokumentarische Perspektiven erweitert werden können.
Der Filmabend mit Zauri Matikashvili bildet den letzten Programmpunkt dieser Reihe.
Der in Georgien geborene Künstler, der heute in Amsterdam und Münster arbeitet, beschäftigt sich in seinen Filmen mit gesellschaftlichen und politischen Einflüssen auf den Alltag von Menschen. Dabei richtet er seinen Blick häufig auf Personen, die im öffentlichen Diskurs wenig Beachtung finden.
Der Film „Das Mythische im Alltag“ greift diese Themen auf und verbindet dokumentarische Beobachtungen mit künstlerischen Perspektiven auf das tägliche Leben.
Eine Arbeit von Matikashvili hat das LWL-Museum vor Kurzem in seine Sammlung aufgenommen. Die filmische Arbeit begleitet Besucherinnen, Besucher und Aufsichtspersonal während der Skulptur Projekte Münster im Jahr 2017. Dieses Werk ist auch Teil der aktuellen Ausstellung „Performance People“.
Während der Veranstaltung wird der Künstler anhand von Ausschnitten aus insgesamt zwölf seiner Filme Einblicke in seine Arbeitsweise geben. Im Gespräch mit der Kuratorin für Gegenwartskunst, Dr. Marianne Wagner, stellt er zentrale Themen und Strategien seiner filmischen Projekte vor.
Der Filmabend beginnt am 10. März um 18 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten sind über den Online-Ticketshop des Museums sowie an der Abendkasse erhältlich.
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