
Münster/Westerkappeln. Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt: Auf der A30 bei Westerkappeln hat die Autobahnpolizei Münster einen besonders schnellen Verkehrsteilnehmer geblitzt. Statt der zulässigen 100 km/h zeigte das Messgerät 205 km/h an. Nun drohen ein hohes Bußgeld und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag, 10. Oktober 2026, gegen 22.24 Uhr. Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Münster führten auf der A30 in Fahrtrichtung Amsterdam eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei fiel ihnen ein Fahrzeug mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Ostholstein auf.
An der Messstelle galt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Das Fahrzeug war jedoch mit 205 km/h unterwegs. Nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 98 km/h. Damit gehört der Verstoß zu den besonders schweren Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Für die erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog normalerweise eine Geldbuße von 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor.
In diesem Fall könnte es für die betroffene Person allerdings noch teurer werden. Wie die Polizei Münster am Mittwoch mitteilt, kommt aufgrund der besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitung eine Verdoppelung des Bußgeldes in Betracht. Damit wären bis zu 1.400 Euro möglich.
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