
Münster. Eine Dressurstute aus Münster hat bei der traditionellen Herbstauktion des Westfälischen Pferdestammbuchs in Münster-Handorf den höchsten Preis erzielt. Zauberfee wechselte für 165.000 Euro den Besitzer. Die Staatsprämienstute stammt aus der Zucht von Markus Schulze Finkenbrink aus Münster und wurde von Matthieu Beckmann aus Wettringen ausgestellt. Insgesamt erreichte die Herbstauktion in Münster-Handorf gemeinsam mit der Fohlenauktion einen Umsatz von rund 2,2 Millionen Euro.
Zauberfee war bereits 2025 Siegerin der westfälischen Eliteschau und setzte nun auch bei der Auktion die Preisspitze. Insgesamt übersprangen vier Dressurpferde die Marke von 100.000 Euro.
Von den angebotenen 70 Reitpferden sowie sechs noch nicht gerittenen Youngstern fanden rund 80 Prozent einen neuen Besitzer. Für die verkauften Reitpferde zahlte die internationale Kundschaft im Durchschnitt 40.076 Euro.
Die Nachfrage kam nicht nur aus Deutschland. Insgesamt wurden 14 der verkauften Pferde ins Ausland vermittelt. Zusammen mit der bereits am Samstag veranstalteten Fohlenauktion kam die Herbstauktion des Westfälischen Pferdestammbuchs auf einen Gesamtumsatz von rund 2,2 Millionen Euro.
Damit war das Wochenende in Münster-Handorf nicht nur sportlich und züchterisch geprägt, sondern auch wirtschaftlich bedeutend für das Westfälische Pferdestammbuch.
Einen ungewöhnlichen Auftakt gab es allerdings abseits der Pferdeauktion: Ein Kalb wurde für 8.000 Euro versteigert. Der Erlös geht zugunsten des Kinderhospizes Balthasar. Bereits am Freitagabend hatte das Westfälische Pferdezentrum zudem die Fohlenauktion erstmals mit einem Oktoberfest verbunden.
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