
Münster. Münster wird bei data:unplugged im März 2026 erneut zum Treffpunkt der Daten- und KI-Szene. Die Veranstalter der kündigen für die kommende Ausgabe ein deutlich erweitertes Konzept an. Geplant sind zusätzliche Hallenflächen im MCC Halle Münsterland, mehr Bühnen und ein umfangreich ausgebautes Rahmenprogramm. Mit über 200 Speakern, mindestens 150 Ausstellern und mehr als 10.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll das Festival seine Position als eine der größten KI- und Datenveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen weiter festigen.
Hinter dem Event steht die Datenbusiness GmbH aus Münster. Das Unternehmen, geführt von Marcel Windau und Dr. Bernard Sonnenschein, entwickelt neben dem Festival weitere Formate rund um Datenökonomie und künstliche Intelligenz.
Inhaltlich setzen die Veranstalter auf ein breites Spektrum. Fünf Bühnen stehen zur Verfügung, darunter eine große Plattform speziell für mittelständische Unternehmen. Dort sollen konkrete Anwendungsbeispiele gezeigt werden – etwa wie KI in Produktion, Marketing oder Personalentwicklung eingesetzt werden kann.
Parallel dazu richtet sich eine eigene „Data Area“ an Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus IT, Technik und Datenanalyse. Mehr als 40 Masterclasses, Paneldiskussionen zu Ethik, Regulierung und gesellschaftlichen Auswirkungen künstlicher Intelligenz sowie zahlreiche Networking-Formate ergänzen das Programm. Auf einer weitläufigen Expo-Fläche präsentieren Unternehmen und Start-ups ihre Technologien und Lösungen.
Prominente Gäste aus Wirtschaft und Politik sind ebenfalls angekündigt, darunter Uli Hoeneß, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Marc Opelt, Laura Lewandowski, Thomas Druyen und Dr. Meike Schäffler. Moderator Markus Lanz soll durch zentrale Programmpunkte führen. Zudem ist ein eigenes Areal rund um Joey Kelly geplant.
Für Münster hat sich data:unplugged längst zu einem relevanten Wirtschaftsfaktor entwickelt. Hotels, Gastronomie und Einzelhandel profitieren von mehreren tausend Gästen, die für zwei Tage in die Stadt reisen. Mit der Beteiligung der LV Digital GmbH im Jahr 2025 wurde die strategische Bedeutung des Festivals für die Region zusätzlich unterstrichen.
Erst später am ersten Veranstaltungstag verschiebt sich der Fokus für einige Stunden von Algorithmen und KI-Strategien hin zur Bühne: Der Berliner Rapper Sido ist als „Special Act“ angekündigt und soll am 26. März auftreten. Damit erhält das Digitalfestival einen zusätzlichen kulturellen Akzent.
Die Veranstalter verstehen Musik nicht als bloßes Rahmenprogramm, sondern als bewusste Verbindung von Technologie, Wirtschaft und Popkultur. Mit einem Künstler dieser Größenordnung dürfte das Festival auch Besucherinnen und Besucher anziehen, die bislang wenig Berührung mit klassischen Fachkonferenzen hatten.
Tickets sind in verschiedenen Kategorien erhältlich, der Konzertauftritt ist nach Veranstalterangaben im regulären Festivalpass enthalten. Weitere Details zum Ablauf sollen im Vorfeld bekanntgegeben werden.
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