
Münster. Die Universität Münster gehört in drei Fachbereichen wieder zur internationalen Top 100. Besonders Chemie und Pharmazie machen im neuen Shanghai-Fächerranking einen deutlichen Sprung und verbessern sich jeweils um eine komplette Ranggruppe. Auch die Mathematik legt erneut zu und erreicht 2026 die beste Platzierung der Universität Münster.
Im aktuellen „Global Ranking of Academic Subjects“ liegt die Mathematik weltweit in der Ranggruppe 51 bis 75. Chemie und Pharmazie erreichen jeweils die Plätze 76 bis 100. Im vergangenen Jahr hatte lediglich die Mathematik zu den besten 100 Fachbereichen weltweit gehört.
Besonders deutlich fällt die Entwicklung bei Chemie und Pharmazie aus. Beide Fachbereiche lagen 2025 noch in der Ranggruppe 101 bis 150 und verbessern sich nun auf die Plätze 76 bis 100. Damit gehören sie im aktuellen Shanghai-Ranking wieder zu den weltweit 100 bestplatzierten Fachgebieten.
Auch die Mathematik kann ihre Position ausbauen. Sie steigt von der Ranggruppe 76 bis 100 im Vorjahr auf 51 bis 75. Im deutschlandweiten Vergleich erreicht Münster in Mathematik sogar Platz zwei. Die Chemie liegt national in der Ranggruppe drei bis vier.
Weitere gute Ergebnisse gibt es für Zahnmedizin, Medizintechnik, Kommunikationswissenschaft und Psychologie. Alle vier Fachbereiche erreichen weltweit die Ranggruppe 101 bis 150. Die Kommunikationswissenschaft liegt innerhalb Deutschlands auf den Plätzen sechs bis neun.
Die gute Platzierung der Mathematik setzt eine längerfristige Entwicklung fort. Bereits 2021 erreichte die Universität Münster in diesem Fach weltweit Platz 49 und lag auch damals deutschlandweit auf Rang zwei. 2022 und 2023 folgten Platzierungen in der Ranggruppe 51 bis 75.
Bei anderen Fachbereichen zeigt sich dagegen ein wechselndes Bild. Die Kommunikationswissenschaft gehörte 2023 noch zur Gruppe 76 bis 100. Damals war die Universität Münster mit vier Fachgebieten in den weltweiten Top 100 vertreten: Mathematik, Chemie, Kommunikationswissenschaft und Medizintechnik.
Das „Global Ranking of Academic Subjects“ 2026 wurde am 15. September veröffentlicht und umfasst 57 Fachgebiete. Bewertet werden Hochschulen aus Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Sozialwissenschaften.
Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Forschungsleistung. Berücksichtigt werden unter anderem wissenschaftliche Veröffentlichungen, deren Wirkung, internationale Zusammenarbeit, hochrangige Forscherinnen und Forscher sowie renommierte Wissenschaftspreise. Für die aktuelle Ausgabe fließen Publikationen aus den Jahren 2021 bis 2025 ein.
Das Ranking sagt deshalb nur eingeschränkt etwas über Studienbedingungen oder die Qualität der Lehre aus. Es zeigt vielmehr, wie stark einzelne Fachbereiche einer Universität international in der Forschung aufgestellt sind.
Das Fächerranking sollte nicht mit dem allgemeinen Shanghai-Ranking der Universitäten verwechselt werden. Während das „Global Ranking of Academic Subjects“ einzelne Fachgebiete vergleicht, bewertet das „Academic Ranking of World Universities“ Hochschulen insgesamt.
Am Dienstagmorgen hat die Stadtverwaltung Münster die Bänke und Sitzgelegenheiten am Servatiiplatz entfernt. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Situation in diesem Bereich zu entschärfen, der sich in den letzten Monaten zu einem Hotspot für Drogenhandel und Straßenkriminalität entwickelt hat. Die Bänke sollen erst dann wieder aufgestellt werden, wenn sich die Lage beruhigt hat.
Erst vor einigen Monaten wurden die Bänke im Von-Vincke-Park entfernt, nachdem es dort zu Problemen mit Drogendealern gekommen war. Die Szene verlagerte sich daraufhin zum Servatiiplatz, der sich nun ebenfalls zu einem Brennpunkt entwickelt hat. Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, zu verhindern, dass sich die Szene nach dem erneuten Abbau der Sitzgelegenheiten erneut verlagert.
Die Stadtverwaltung und die Polizei werden die Entwicklung am Servatiiplatz eng begleiten und, wenn nötig, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten eingreifen. Die Stadt wird immer dann als Ordnungsbehörde tätig, wenn geltende Regeln verletzt und die öffentliche Sicherheit durch konkrete Verhaltensweisen von Personen gefährdet wird.
Am Servatiiplatz kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Erst kürzlich gerieten dort zwei Männer in einen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Die Polizei konnte die Kontrahenten trennen und hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet.
Eine spezielle Ermittlungskommission der Polizei kümmert sich um den Servatiiplatz. In den vergangenen acht Wochen hat diese bereits 25 Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen, der im Verdacht steht, über einen längeren Zeitraum am Servatiiplatz mit Marihuana und Kokain gehandelt zu haben.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu