Familienzentrum Maria Aparecida in Münster: Sanierung sichert Zukunft der Kita

Die Stadt Münster saniert das Familienzentrum Maria Aparecida in Mecklenbeck für rund 950.000 Euro. Die Kita bleibt langfristig erhalten.
Die große Maria-Skulptur aus Stein wird für die Sanierungsarbeiten vorübergehend abgebaut. ©Stadt Münster / Michael Möller

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Münster. Die Zukunft des Familienzentrums Maria Aparecida in Mecklenbeck ist langfristig gesichert. Die Stadt Münster hat am Donnerstag, 28. Mai 2026, mit vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung begonnen. Zum Auftakt wurde die große Maria-Skulptur aus Stein fachgerecht durch einen Steinmetz abgebaut. Das Gebäude soll für rund 950.000 Euro ertüchtigt werden. Nach dem Ende des Erbbaurechtvertrags übernimmt die Stadt das Objekt, während die Katholische Kirchengemeinde St. Liudger das Familienzentrum mit Kita weiter als Träger betreibt.

Stadt Münster investiert rund 950.000 Euro

Die Sanierung wird vom städtischen Amt für Immobilienmanagement umgesetzt. Hintergrund ist der bauliche Zustand des Gebäudes, der die bisherige Trägerin vor erhebliche Herausforderungen gestellt hatte. Die Kirchengemeinde St. Liudger hatte die notwendigen Maßnahmen aus eigenen Mitteln nicht tragen können.

Durch die nun gefundene Lösung bleibt die Einrichtung erhalten. Verwaltung, Politik, Elternschaft und Träger hatten gemeinsam nach einer Perspektive gesucht. Auch eine Rettungsinitiative setzte sich für den Fortbestand der Kita ein.

Heizung, Elektroinstallation und Beleuchtung werden erneuert

Bis Ende des Jahres soll ein wichtiger Teil der technischen Sanierung umgesetzt werden. Geplant ist unter anderem die Erneuerung der Heizungsanlage, der Beleuchtung und der Elektroinstallation. Die vorhandene Gasheizung wird durch einen neuen Fernwärmeanschluss ersetzt. Damit soll das Gebäude künftig klimafreundlicher betrieben werden.

Zudem werden energieeffiziente Beleuchtungssysteme eingebaut, um den Stromverbrauch zu senken. Auch abgehängte Akustikdecken sind vorgesehen. Sie sollen die Raumakustik verbessern und aktuelle Anforderungen an den Schallschutz erfüllen.

Eingangsbereich wird barrierefrei umgebaut

Neben der Gebäudetechnik werden auch sichtbare Bereiche des Familienzentrums erneuert. Die Fenster erhalten Sonnenschutzanlagen. Der Eingangsbereich mit Windfang wird komplett überarbeitet und barrierefrei umgebaut. Auch die Außenanlagen sollen im Zuge der Sanierung ertüchtigt werden.

Die große Maria-Skulptur aus Stein wird während der Arbeiten vorübergehend abgebaut. Sie war der erste sichtbare Schritt des Sanierungsstarts.

Arbeiten laufen abschnittsweise im Kita-Betrieb

Die eigentliche Sanierung soll in der Woche vor den Sommerferien beginnen. Damit will die Stadt die kitafreie Zeit nutzen. Die weiteren Arbeiten erfolgen anschließend in mehreren Abschnitten im laufenden Betrieb.

Nach Angaben des Amts für Immobilienmanagement wird die Sanierung eng mit der Kita-Leitung und der Verbundleitung abgestimmt. Ziel ist es, den Betrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten nach aktueller Planung bis Sommer 2027.

Familienzentrum bleibt in Mecklenbeck erhalten

Mit der Sanierung wird nicht nur ein Gebäude modernisiert, sondern auch ein wichtiger Betreuungsstandort in Mecklenbeck gesichert. Das Familienzentrum Maria Aparecida bleibt langfristig unter Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Liudger bestehen.

Für Familien, Kinder und Mitarbeitende bedeutet die Lösung Planungssicherheit. Zugleich erhält das Gebäude eine technische und bauliche Grundlage, die den künftigen Betrieb ermöglichen soll.

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