„Münster macht Kultur“ verwandelt Stadtteile in kreative Räume

: „Münster macht Kultur“ startet am 12. September mit sechs Werkstätten für Begleiter von Kindern und Jugendlichen.
Die Welt vor der Haustür zum Atelier machen: Das Kap.8 bietet gemeinsam mit den Künstlerinnen Martina Lückener und Alba Frenzel das ‚Frei.Raum.Atelier‘ an. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erhalten hier am 20. September 2026 kreative Impulse für ihre Arbeit. ©Stadt Münster/Kultramt

Teilen:

Münster. Die Stadt Münster startet am 12. September 2026 die neue Werkstattreihe „Münster macht Kultur – mit jungen Menschen“. Sechs Veranstaltungen an vier Kulturorten sollen Fachkräfte, Ehrenamtliche und Kulturschaffende zusammenbringen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen, Ganztagsangeboten, Vereinen oder Einrichtungen der Jugendhilfe begleiten. Gemeinsam sollen sie Ideen entwickeln, wie Kunst und Kultur stärker im Alltag junger Menschen verankert werden können.

Sechs Kulturwerkstätten an vier Orten

Veranstaltungsorte sind das Bennohaus im Ostviertel, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Begegnungszentrum und Theater an der Meerwiese in Coerde sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes in Münster-Mitte. Zum Auftakt findet am 12. September im Bennohaus das „Common“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kulturelle Angebote gemeinsam mit Menschen aus dem jeweiligen Stadtteil entwickelt werden können. Weitere Werkstätten beschäftigen sich unter anderem mit Podcasts, Hörbüchern, Fotografie, Drehbüchern, Film, Tanz und Theater.

Das Wohnumfeld wird zum Kulturraum

Im Kap.8 bieten die Künstlerinnen Martina Lückener und Alba Frenzel am 20. September das „Frei.Raum.Atelier“ an. Dabei dient das direkte Wohnumfeld als Ausgangspunkt für kreative Projekte. Die „Stadt:Welt:Heimat“ am Torhaus lädt dazu ein, Stadtteile gemeinsam zu erkunden und lokale sowie globale Geschichten sichtbar zu machen. An der Meerwiese stehen Tanz, Theater und gemeinschaftliche Bewegung im Mittelpunkt.

Grundlage des Programms sind Erkenntnisse aus der Auswertung des Kommunalen Gesamtkonzepts Kulturelle Bildung. Nach Angaben der Stadt beeinflussen die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen weiterhin ihre Zugänge zu Kunst und Kultur. Münster verfolgt das Gesamtkonzept seit 2008. Für „Münster macht Kultur“ erhielt die Stadt im Januar 2026 einen Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Informationen zu Terminen, Veranstaltungsorten und Anmeldung veröffentlicht das Kulturamt auf seiner Internetseite.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu