
Münster. An der Margaretenschule in Münster schreitet ein großes Bauprojekt voran. Am Freitag, 6. März, wurde am Brentanoweg Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert, während parallel die Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus läuft.
Nach Angaben der Stadt Münster investiert die Kommune insgesamt rund 22,4 Millionen Euro in den Ausbau der Grundschule. Der Neubau soll zusätzliche Lernräume schaffen, während der historische Hochbunker als Schulgebäude energetisch modernisiert wird. Ziel ist es, die räumlichen Bedingungen für Unterricht und Betreuung zu verbessern und zugleich den historischen Bestand zu erhalten.
Beim Richtfest schlugen Vertreter aus Politik, Verwaltung und Schule symbolisch den letzten Nagel ein. Mit dem Bauprojekt reagiert die Stadt auf den wachsenden Raumbedarf der Schule und auf moderne Anforderungen an Lernumgebungen.
Der Erweiterungsbau der Margaretenschule in Münster ist zweigeschossig geplant und erweitert die bestehende Anlage deutlich. Im Erdgeschoss entstehen zentrale Bereiche für das Schulleben, darunter eine Mensa sowie ein Forum, das für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann.
Im Obergeschoss richtet die Schule neue Lernräume ein, die speziell auf die Bedürfnisse der sogenannten Schuleingangsphase zugeschnitten sind. Diese Phase umfasst die ersten Schuljahre, in denen Kinder mit unterschiedlichen Lernständen gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb sollen flexible Räume entstehen, die sowohl individuelles Lernen als auch gemeinsames Arbeiten ermöglichen.
Darüber hinaus sind mehrere Themenräume vorgesehen. Diese sollen unter anderem für kreative Projekte, naturwissenschaftliche Inhalte und Sprachförderung genutzt werden. Die räumliche Gestaltung orientiert sich an einem pädagogischen Konzept, das eigenständiges Lernen und unterschiedliche Lernwege stärker berücksichtigen soll.
Eine wichtige bauliche Veränderung betrifft die Verbindung zwischen Neu und Alt. Das Obergeschoss des Erweiterungsbaus wird mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden, sodass künftig alle Lernräume auf einer Ebene erreichbar sind. Dadurch soll der Schulalltag organisatorisch einfacher werden.
Der Entwurf für den Neubau stammt von einem Architekturbüro aus Bielefeld. Die Umsetzung übernimmt das Amt für Immobilienmanagement der Stadt Münster.
Neben neuen Räumen steht bei dem Projekt auch die energetische Modernisierung des Altbaus im Mittelpunkt. Das historische Schulgebäude, ein denkmalgeschützter Hochbunker, wird umfassend saniert und technisch erneuert.
Die Stadt Münster setzt dabei auf mehrere Maßnahmen zur Energieeinsparung. So erhält das Gebäude eine neue Innendämmung, außerdem werden in den Klassenräumen Fußbodenheizungen installiert. Gleichzeitig wird die gesamte technische Infrastruktur des Hauses erneuert und die Schule digital ausgestattet.
Auch beim Neubau spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Für die Baukonstruktion wird unter anderem recycelter Beton verwendet. Außerdem wird die Anlage über eine eigene Erdwärmepumpe beheizt. Nach Angaben der Stadt kann die Schule dadurch jährlich rund 32 Tonnen Kohlendioxid einsparen.
Auf dem Dach des Neubaus entsteht zusätzlich ein Gründach. Gleichzeitig wird dort eine Photovoltaikanlage installiert, die Strom für den Eigenverbrauch der Schule liefern soll.
Die Bauarbeiten an Neubau und Altbau laufen parallel. Nach Angaben des städtischen Immobilienmanagements sollen beide Gebäudeteile bis zum Ende des Sommers schrittweise fertiggestellt werden. Der Umzug der Margaretenschule aus ihrem derzeitigen Ausweichquartier am Laerer Landweg zurück zum Brentanoweg ist aktuell für die Herbstferien vorgesehen.
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