Neue Beachvolleyball-Halle: 7,7-Millionen-Euro-Bau startet

In Münster startet der Bau einer neuen Beachvolleyball-Halle für 7,7 Millionen Euro. Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Setzten den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Beachvolleyball-Halle (v.l.): Andrea Piehl (Geschäftsführerin Bauwerke Münster GmbH), Thomas Paal (Beigeordneter für Bildung, Jugend, Familie und Sport), Doris Feldmann (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Bauwerke Münster GmbH), Jörg Berens (Aufsichtsratsvorsitzender Bauwerke Münster GmbH), Jürgen Aigner (Vizepräsident Westdeutscher Volleyball-Verband und Präsident USC Münster), Hubert Martens (Präsident Westdeutscher Volleyball-Verband), Regina Pott (Fachstellenleiterin Sportstätten Stadt Münster), Bürgermeister Klaus Rosenau und Jan Teepe (assmann gruppe). ©Stadt Münster/Meike Reiners

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Münster. Mit dem ersten Spatenstich hat am Donnerstag, 20. August 2026, der Bau der neuen Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße in Münster begonnen. Das Projekt kostet rund 7,7 Millionen Euro und soll den Status Münsters als Bundesleistungsstützpunkt für Volleyball weiblich langfristig sichern. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 3,4 Millionen Euro an den Kosten. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

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Ganzjähriges Training auf Sand

Die neue Beachvolleyball-Halle entsteht direkt neben dem Freibad Coburg und der Kletterhalle. Vorgesehen sind zwei Spielfelder, Umkleidekabinen, ein Fitness- und Geräteraum sowie ein Trainerbüro mit Besprechungsbereich. Eine Empore soll dem Trainingspersonal einen direkten Blick auf die Spielfelder ermöglichen.

Die Halle ist vor allem für die Kaderathletinnen des Bundesleistungsstützpunkts vorgesehen. Sie sollen dort unabhängig von Wetter und Jahreszeit auf Sand trainieren können. Für die Stadt ist der Neubau eine wichtige Voraussetzung, um Münster dauerhaft als Standort der Volleyball-Spitzenförderung zu erhalten.

Münster ist einziger Volleyball-Bundesstützpunkt in NRW

Der Deutsche Volleyball-Verband fördert an seinen Bundesstützpunkten besonders talentierte Spielerinnen und Spieler auf dem Weg in den Profisport und die Nationalmannschaften. Im März hatte der Verband Münster als einen der Standorte benannt, an denen die Eliteförderung im Frauen-Volleyball gebündelt werden soll.

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Münster ist derzeit der einzige Bundesstützpunkt für Volleyball in Nordrhein-Westfalen. Die neue Trainingshalle soll dafür moderne und verlässliche Bedingungen schaffen. Sportdezernent Thomas Paal sieht darin eine langfristige Perspektive für den Volleyballstandort Münster.

Photovoltaik und sandfarbene Fassade geplant

Neben den sportlichen Anforderungen spielt auch die Gebäudegestaltung eine Rolle. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Die Fassade soll mit vertikalen Aluminium-Paneelen in unterschiedlichen Sandtönen verkleidet werden.

Umgesetzt wird das Bauvorhaben von der Bauwerke Münster GmbH im Auftrag der Stadt. Geschäftsführerin Andrea Piehl erklärte, Ziel sei es, moderne Trainingsbedingungen mit einer zeitgemäßen und nachhaltigen Gestaltung zu verbinden.

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