
Münster. Mit dem ersten Spatenstich hat am Donnerstag, 20. August 2026, der Bau der neuen Beachvolleyball-Halle an der Grevener Straße in Münster begonnen. Das Projekt kostet rund 7,7 Millionen Euro und soll den Status Münsters als Bundesleistungsstützpunkt für Volleyball weiblich langfristig sichern. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit 3,4 Millionen Euro an den Kosten. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Die neue Beachvolleyball-Halle entsteht direkt neben dem Freibad Coburg und der Kletterhalle. Vorgesehen sind zwei Spielfelder, Umkleidekabinen, ein Fitness- und Geräteraum sowie ein Trainerbüro mit Besprechungsbereich. Eine Empore soll dem Trainingspersonal einen direkten Blick auf die Spielfelder ermöglichen.
Die Halle ist vor allem für die Kaderathletinnen des Bundesleistungsstützpunkts vorgesehen. Sie sollen dort unabhängig von Wetter und Jahreszeit auf Sand trainieren können. Für die Stadt ist der Neubau eine wichtige Voraussetzung, um Münster dauerhaft als Standort der Volleyball-Spitzenförderung zu erhalten.
Der Deutsche Volleyball-Verband fördert an seinen Bundesstützpunkten besonders talentierte Spielerinnen und Spieler auf dem Weg in den Profisport und die Nationalmannschaften. Im März hatte der Verband Münster als einen der Standorte benannt, an denen die Eliteförderung im Frauen-Volleyball gebündelt werden soll.
Münster ist derzeit der einzige Bundesstützpunkt für Volleyball in Nordrhein-Westfalen. Die neue Trainingshalle soll dafür moderne und verlässliche Bedingungen schaffen. Sportdezernent Thomas Paal sieht darin eine langfristige Perspektive für den Volleyballstandort Münster.
Neben den sportlichen Anforderungen spielt auch die Gebäudegestaltung eine Rolle. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Die Fassade soll mit vertikalen Aluminium-Paneelen in unterschiedlichen Sandtönen verkleidet werden.
Umgesetzt wird das Bauvorhaben von der Bauwerke Münster GmbH im Auftrag der Stadt. Geschäftsführerin Andrea Piehl erklärte, Ziel sei es, moderne Trainingsbedingungen mit einer zeitgemäßen und nachhaltigen Gestaltung zu verbinden.
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