
Die Planungen für den traditionsreichen Handorfer Herbst sollen nach der Absage im vergangenen Jahr wieder aufgenommen werden. In der Bezirksvertretung Münster-Ost liegt ein interfraktioneller Antrag vor, der eine politische Unterstützung für die Vorbereitung des Stadtfestes im Jahr 2026 vorsieht. Ziel ist es, die organisatorischen und sicherheitsrelevanten Voraussetzungen so zu verbessern, dass die Veranstaltung wieder stattfinden kann.
Der Handorfer Herbst gilt seit vielen Jahren als eines der wichtigsten Stadtfeste im Stadtteil Handorf und zieht regelmäßig Besucher aus Münster und der Region an. Nachdem das Fest im Jahr 2025 kurzfristig abgesagt worden war, arbeiten Politik, Verwaltung und Organisatoren nun daran, eine Durchführung im kommenden Jahr zu ermöglichen.
Der Antrag wurde gemeinsam von CDU, Grünen, SPD und FDP in der Bezirksvertretung Münster-Ost eingebracht. Darin wird deutlich gemacht, dass das Gremium das Stadtfest im Rahmen seiner politischen Möglichkeiten unterstützen möchte. Hintergrund ist die kurzfristige Absage des Handorfer Herbstes im Jahr 2025. Grund dafür waren vor allem verschärfte Sicherheitsauflagen und damit verbundene Kosten, die für die Veranstalter nicht mehr zu stemmen gewesen seien.
Der Handorfer Herbst wird seit vielen Jahren von der Handorfer Kaufmannsgilde organisiert und gilt als zentrales Ereignis im Veranstaltungskalender des Stadtteils. Nach der Absage im vergangenen Jahr besteht nun das Ziel, die Tradition wieder aufzunehmen. Die Bezirksvertretung signalisiert daher ihre Unterstützung für die Vorbereitung der nächsten Ausgabe des Festes.
Konkret soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, bei der Erstellung und Abstimmung eines Sicherheitskonzeptes mitzuwirken. Dieses Konzept soll gewährleisten, dass die Veranstaltung sicher durchgeführt werden kann, ohne die Organisatoren organisatorisch oder finanziell zu überfordern. Außerdem soll geprüft werden, welche weiteren organisatorischen oder finanziellen Hilfen möglich sind.
Parallel zum politischen Antrag hat sich auch die Stadtverwaltung mit der Durchführung des Handorfer Herbstes beschäftigt. Nach Angaben des Ordnungsamtes steht die Verwaltung bereits in engem Austausch mit der Handorfer Kaufmannsgilde, die das Fest organisiert. Dabei geht es vor allem um Fragen der Veranstaltungssicherheit und um notwendige Anpassungen des Sicherheitskonzeptes.
Die Verwaltung geht davon aus, dass ein grundsätzlich tragfähiges Konzept bereits vorliegt, das nur an einzelnen Punkten überarbeitet werden muss. Gleichzeitig hat die Stadt verschiedene Unterstützungsmaßnahmen in Aussicht gestellt. Dazu gehört unter anderem eine finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Gefahrenabwehr in Höhe von 2.500 Euro. Zusätzlich sollen städtische Sperrmaterialien zur Verfügung gestellt werden, die etwa zur Absicherung von Zufahrten eingesetzt werden können.
Darüber hinaus bereitet das Ordnungsamt eine Ausschreibung für Bau- oder Gartenbauunternehmen vor, die den Aufbau von Sperrmaterial übernehmen sollen. Vorgesehen ist, dass die Kaufmannsgilde diese Leistungen anschließend kostenfrei nutzen kann. Dadurch sollen die organisatorischen und finanziellen Belastungen für die Veranstalter reduziert werden.
Die Diskussion um den Handorfer Herbst steht auch im Zusammenhang mit allgemein verschärften Sicherheitsanforderungen für größere Veranstaltungen. In den vergangenen Jahren wurden entsprechende Konzepte immer umfangreicher. Veranstalter müssen unter anderem Zufahrten sichern, Rettungswege gewährleisten und umfangreiche organisatorische Abläufe planen.
Für ehrenamtlich organisierte Stadtfeste bedeutet das häufig einen deutlich höheren Aufwand. Laut Antrag der Bezirksvertretung sind sowohl die organisatorischen Anforderungen als auch die finanziellen Belastungen zuletzt deutlich gestiegen. Gleichzeitig lebt ein Fest wie der Handorfer Herbst stark vom Engagement lokaler Vereine, Initiativen und Unternehmen.
Der Handorfer Herbst findet traditionell am letzten Sonntag im September statt und gilt als wichtiges Ereignis für den Stadtteil. Neben Marktständen und Aktionen lokaler Händler spielen auch Vereine und gemeinnützige Organisationen eine Rolle, die dort ihre Arbeit präsentieren oder Spenden sammeln. Gerade deshalb sehen viele Beteiligte eine Wiederaufnahme des Festes als wichtig für das soziale Leben im Ortsteil.
Mit der geplanten politischen Unterstützung und der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sollen nun die Voraussetzungen geschaffen werden, damit der Handorfer Herbst im Jahr 2026 wieder stattfinden kann. Der nächste Termin wäre nach derzeitiger Planung der 27. September 2026.
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