Neuer Spielteppich in Münster macht Kinderrechte spielerisch erlebbar

Der Spielteppich Münster verbindet Kinderrechte, Nachhaltigkeit und 15 bekannte Orte aus der Stadt.
Der Spielteppich verknüpft 15 Orte und Motive aus Münster mit den Themen Kinderrechte, Fahrradstadt und Nachhaltigkeit. Kindern können sich so spielerisch mit ihren Rechten sowie verschiedenen Fragen des Zusammenlebens auseinanderzusetzen. ©Stadt Münster / Michael Lyra

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Münster. Kinderrechte, Nachhaltigkeit und typische Orte aus Münster auf einer Spielfläche: Die Stadt Münster und die Stadtwerke haben gemeinsam einen neuen Spielteppich entwickelt. Der sogenannte Spielteppich Münster verbindet 15 Orte und Motive aus der Stadt mit Themen wie Beteiligung, Bildung, Umwelt und dem Zusammenleben. Zum Einsatz kommt er bereits in den städtischen Kindertageseinrichtungen.

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Spielteppich Münster verbindet 15 Orte mit Kinderrechten

Auf dem Teppich finden sich bekannte Orte und Motive aus Münster, die jeweils mit unterschiedlichen Kinderrechten verknüpft sind. Insgesamt greift die Spielfläche elf Artikel der UN-Kinderrechtskonvention auf. Dazu gehören unter anderem die Rechte auf Beteiligung, Bildung, Spiel, Freizeit und Erholung sowie auf eine gesunde Umwelt.

Die einzelnen Orte sollen Kindern die Themen anschaulich vermitteln. Am Rathaus geht es beispielsweise um die Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungen. Der Emshof steht für Themen wie Ernährung, Tierhaltung und Inklusion. Die Stadtbücherei symbolisiert Bildung und den Zugang zu Wissen, Medien und Informationen. Anhand der AWM-Recyclinghöfe wird dagegen der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und Kreislaufwirtschaft aufgegriffen.

Begleitheft liefert Ideen für Spiele und Gespräche

Ergänzt wird der Spielteppich durch ein Begleitheft. Darin werden die dargestellten Kinderrechte und Orte näher erklärt. Außerdem enthält es Anregungen für Spiele und Gespräche, mit denen sich die verschiedenen Themen gemeinsam mit Kindern vertiefen lassen.

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Auf diese Weise soll die Spielfläche nicht nur zum Spielen dienen, sondern zugleich einen niedrigschwelligen Zugang zu Kinderrechten und Nachhaltigkeit ermöglichen. Kinder können die dargestellte Stadt erkunden, eigene Geschichten entwickeln und sich dabei mit Fragen des Zusammenlebens auseinandersetzen.

Spielteppich bereits in 26 städtischen Kitas im Einsatz

Der Spielteppich wird inzwischen in allen 26 städtischen Kindertageseinrichtungen in Münster eingesetzt. Auch andere Bildungseinrichtungen können das Angebot nutzen. Im Haus der Nachhaltigkeit an der Hammer Straße 1 steht eine Version mit zusätzlichem Spielmaterial zur Verfügung, die kostenlos für bis zu drei Wochen ausgeliehen und getestet werden kann.

Entwickelt wurde der Teppich gemeinsam vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, dem Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie den Stadtwerken Münster. In einem Workshop mit dem Arbeitskreis Kinderrechte legten die Beteiligten fest, welche Rechte auf der Spielfläche dargestellt werden und wie diese mit Orten in Münster verbunden werden können.

Kinderrechte und Nachhaltigkeit spielerisch vermitteln

Mit dem neuen Angebot verbindet Münster mehrere Themen miteinander, die im Alltag von Kindern eine Rolle spielen. Neben Kinderrechten stehen auch Nachhaltigkeit und die Wahrnehmung der eigenen Stadt im Mittelpunkt. Der Spielteppich soll dabei helfen, abstrakte Inhalte über konkrete Orte und Situationen verständlicher zu machen.

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