Neuer Stadtheimatpfleger in Münster: Karsten Bölling übernimmt

Karsten Bölling ist neuer Stadtheimatpfleger in Münster. Der Rat bestellte ihn für fünf Jahre als Nachfolger von Peter Kaenders.
Karsten Bölling wurde vom Rat der Stadt Münster am 25. März zum neuen Stadtheimatpfleger für Münster bestellt. ©Foto: Stadt Münster/Britta Roski

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Münster hat einen neuen Stadtheimatpfleger. Der Rat der Stadt bestellte Karsten Bölling am 25. März für die kommenden fünf Jahre in das Ehrenamt. Er tritt damit die Nachfolge von Peter Kaenders an und soll künftig bei Fragen rund um Heimatpflege, Brauchtum und Stadtgeschichte beratend mitwirken.

Rat der Stadt Münster bestellt Nachfolger von Peter Kaenders

Mit der Bestellung übernimmt Karsten Bölling eine Funktion, die in Münster seit 1980 besteht. Der Stadtheimatpfleger gilt als Bindeglied zwischen Bürgerschaft, Politik, Stadtverwaltung und Denkmalschutz. In seiner neuen Rolle wird Bölling den Kulturausschuss sowie den Ausschuss für Wohnen, Stadtplanung und Stadtentwicklung bei Themen der Heimat- und Brauchtumspflege beraten. Das Amt wird jeweils für die Dauer der Ratswahlperiode vergeben und ist ehrenamtlich.

Karsten Bölling bringt langjährige Erfahrung in der Heimatpflege mit

Bölling ist in Münster seit vielen Jahren in der Orts- und Stadtheimatpflege aktiv. Seit dem vergangenen Jahr steht er an der Spitze des Stadtheimatbundes. Bereits zuvor hatte er Verantwortung im Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde übernommen, wo er 2023 auf seinen Vater Alfred Bölling als Vorsitzenden folgte. Nach Angaben der Stadt bringt er damit nicht nur fundierte Kenntnisse zur Stadtgeschichte mit, sondern auch ein gewachsenes Netzwerk in die neue Aufgabe ein.

Stadtgeschichte soll in allen Stadtteilen sichtbar bleiben

Mit dem Amt verbindet Bölling den Anspruch, Münsters Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern auch stärker erlebbar zu machen. Nach Mitteilung der Stadt will er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stärker miteinander verbinden. Dabei soll Stadtgeschichte nicht allein rückblickend vermittelt werden, sondern auch für junge Menschen in den Stadtteilen konkret erfahrbar bleiben.

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