Ostermarsch in Münster: Friedensdemo zieht am Karsamstag durch die Innenstadt

Der Flaggentag der "Mayors for Peace" am 8. Juli in Münster setzt ein Zeichen gegen Atomwaffen und für Frieden.
Foto: Engin Akyurt auf Pixabay

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Münster. Am Karsamstag, 4. April 2026, will die DFG-VK Münster mit einem Ostermarsch in der Innenstadt ein Zeichen gegen Aufrüstung und Militarisierung setzen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Aufstehen für den Frieden!“ und beginnt um 15 Uhr am Picassoplatz an der Königstraße. Geplant ist anschließend ein Demonstrationszug in Richtung Stubengasse, wo die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen und Musik geplant

Für die Kundgebung auf dem Stubengassenplatz sind Redebeiträge von Shouresh Shakibapour von „Frauen Leben Freiheit Münster“ sowie von Ulrich Thoden angekündigt, der für die GEW Münster aktiv ist und dem Verteidigungsausschuss des Bundestags angehört. Musikalisch begleitet werden soll die Veranstaltung von Pit Budde und dem Duo Cuppatea. Im Anschluss ist nach Angaben der Veranstalter zudem Raum für Austausch mit Initiativen aus der Friedensbewegung vorgesehen.

Bundesweite Ostermärsche laufen von Gründonnerstag bis Ostermontag

Der Münsteraner Termin ist Teil der bundesweiten Ostermarsch-Aktionen 2026. Das Netzwerk Friedenskooperative mobilisiert in diesem Jahr vom 2. bis 6. April unter dem Slogan „Kriege verweigern – Frieden schaffen!“. Bundesweit rechnet das Netzwerk mit mehr als 100 Aktionen. Zugleich betont es, dass die Ostermärsche nicht zentral organisiert werden, sondern jeweils von lokalen und regionalen Bündnissen getragen werden.

Inhaltlich geht es um Diplomatie, Abrüstung und Völkerrecht

Thematisch stehen die Ostermärsche 2026 laut Friedenskooperative vor allem für diplomatische Lösungen statt weiterer militärischer Eskalation. Genannt werden unter anderem die Forderung nach einer Stärkung des Völkerrechts, Kritik an Aufrüstung sowie Solidarität mit jungen Menschen, die sich Kriegsdienst und Militarisierung verweigern. Damit greift die bundesweite Kampagne zentrale Punkte auf, die auch in der Münsteraner Mitteilung hervorgehoben werden. Dort heißt es: „Wir brauchen die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.“

DFG-VK gehört zu den ältesten Friedensorganisationen in Deutschland

Die DFG-VK versteht sich als pazifistische Organisation, die sich für gewaltfreie Konfliktlösung, Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung einsetzt. Ihre historischen Wurzeln reichen bis ins Jahr 1892 zurück. Nach eigenen Angaben und nach Angaben des Netzwerks Friedenskooperative ist sie damit die älteste Friedensorganisation beziehungsweise die älteste Organisation der deutschen Friedensbewegung.

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