Rollender Verkehrstag in Münster: Kinder üben sicheres Verhalten im Straßenverkehr

Kinder und Familien üben beim Rollenden Verkehrstag in Münster Verkehrssicherheit mit Fahrrad-Parcours, VR-Erlebnis und kostenlosem Fahrradcheck. 🚲
Foto: Stadt Münster

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Münster. Kinder und Familien können in Münster bald wieder spielerisch lernen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen. Am Samstag, 21. März 2026, findet im Südosten der Stadt von 10 bis 16 Uhr die fünfte Auflage des „Rollenden Verkehrstags“ statt. Die Veranstaltung wird von der Ordnungspartnerschaft „Sicher durch Münster“ organisiert und richtet sich vor allem an junge Radfahrerinnen und Radfahrer sowie ihre Familien. Bei einer Fahrrad-Rallye mit mehreren Stationen können Teilnehmende praktische Übungen absolvieren, Verkehrssituationen kennenlernen und sich über Sicherheit im Straßenverkehr informieren.

Fahrrad-Rallye verbindet drei Stationen im Südosten der Stadt

Der Aktionstag ist als Rallye organisiert, bei der mehrere Orte im Südosten Münsters angesteuert werden können. Zu den Stationen gehören die Jugendverkehrsschule am Heumannsweg, der Parkplatz des TuS Saxonia an der August-Schepers-Straße sowie ein Standort am Haferlandweg beim Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW und der DEKRA. Die Stationen liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und lassen sich gut mit dem Fahrrad erreichen. Wer alle drei Orte besucht und auf seiner Teilnehmerkarte Stempel sammelt, erhält zum Abschluss eine kleine Überraschung.

Parcours, Simulatoren und Rettungswagen an der Jugendverkehrsschule

An der Jugendverkehrsschule können Kinder auf Fahrrädern und Kettcars einen Parcours durchfahren und dabei typische Situationen im Straßenverkehr üben. Ergänzend gibt es Informationsangebote zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie Testgeräte für Sehfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit. Ein Pedelec-Simulator zeigt anschaulich, wie sich höhere Geschwindigkeiten auf Brems- und Reaktionswege auswirken können. Zudem demonstriert die Kinderneurologiehilfe mit einem Helmsimulator, welche Kräfte bei Fahrradunfällen auftreten können. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, ihre Fahrradhelme individuell anpassen zu lassen. Ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe kann besichtigt werden, während ein Bus-Training der Stadtwerke Münster zeigt, wie Fahrgäste sicher ein- und aussteigen und Fahrkarten am Automaten lösen.

Polizei setzt auf Virtual Reality und Fahrzeugtechnik

Am Standort des TuS Saxonia beteiligt sich die Polizei Münster mit einem besonderen Angebot: Mithilfe einer Virtual-Reality-Brille lassen sich verschiedene Verkehrssituationen virtuell erleben. Neben der Polizei sind auch Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden sowie die Freiwillige Feuerwehr Gremmendorf vor Ort. Besucher können Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe anschauen und sich über Verkehrssicherheit informieren. Zusätzlich stehen Mitarbeitende für Fragen rund um den Opferschutz im Straßenverkehr zur Verfügung. Für Kinder sind zudem Figuren aus einem verkehrsdidaktischen Puppenspiel vor Ort, während ein Imbissstand für Verpflegung sorgt.

Fahrradcheck und Informationen zum Toten Winkel bei Lastwagen

Am Standort am Haferlandweg steht vor allem das Unfallrisiko des sogenannten toten Winkels bei Lastwagen im Mittelpunkt. Gerade beim Abbiegen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, wenn Radfahrerinnen oder Radfahrer im nicht einsehbaren Bereich eines Lkw unterwegs sind. Besucher können dort nachvollziehen, welche Bereiche für Fahrer schwer zu erkennen sind. Direkt daneben bietet die DEKRA kostenlose Fahrradchecks an, bei denen unter anderem Bremsen, Beleuchtung und weitere sicherheitsrelevante Teile überprüft werden. Für jüngere Besucher gibt es außerdem eine Hüpfburg.

Teil eines grenzüberschreitenden Verkehrssicherheitsprojekts

Der „Rollende Verkehrstag 2026“ ist Teil eines größeren Projekts zur Förderung der Verkehrssicherheit in der deutsch-niederländischen Grenzregion. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

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