
Münster hat bei der Aktionswoche „Sauberes Münster 2026“ erneut ein starkes Zeichen für mehr Stadtsauberkeit gesetzt. Nach Angaben der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster haben rund 16.500 Freiwillige zwischen dem 20. und 26. März gemeinsam etwa 19,5 Tonnen Abfall eingesammelt. Damit wurde nicht nur erneut ein Teilnahmerekord erreicht, sondern auch deutlich mehr Müll gesammelt als im Vorjahr. Damals waren rund 16.000 Menschen beteiligt, die zusammen 17 Tonnen Abfall aus Grünflächen, Parks, von Wegen und Spielplätzen holten.
Die diesjährige Bilanz zeigt, dass die Aktion in der Stadt weiter an Bedeutung gewinnt. Bereits zum zweiten Mal in Folge ist die Zahl der Teilnehmenden gestiegen. Mitgemacht haben nach Angaben der awm rund 80 Kitas, 70 Schulen und 50 Vereine. Hinzu kamen Unternehmen, Gruppen, Familien und Einzelpersonen, die sich in verschiedenen Stadtteilen an der Sammelwoche beteiligt haben.
Dass sowohl die Beteiligung als auch die gesammelte Müllmenge im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen haben, unterstreicht die große Resonanz der Aktion. Gleichzeitig macht die Bilanz sichtbar, wie viel Abfall weiterhin achtlos im öffentlichen Raum landet.
Gesammelt wurde an vielen Orten im Stadtgebiet, darunter auf Grünflächen, an Wegen, in Parks und auf Spielplätzen. Gerade dort zeigt sich besonders deutlich, wie sehr sogenanntes Littering den öffentlichen Raum belastet. Gemeint ist damit das achtlose Wegwerfen von Abfällen außerhalb der dafür vorgesehenen Behälter.
Nach Einschätzung der Verantwortlichen handelt es sich dabei nicht nur um ein lokales, sondern um ein nationales und internationales Problem. Die Aktion in Münster soll deshalb nicht allein Müll beseitigen, sondern auch das Bewusstsein dafür schärfen, dass Abfälle im öffentlichen Raum Umwelt und Stadtbild gleichermaßen belasten.
„Sauberes Münster“ steht auch in diesem Jahr im Zusammenhang mit der europaweiten Kampagne „Let’s clean up Europe“. Die Stadt und die Abfallwirtschaftsbetriebe wollen damit Aufmerksamkeit für ein Problem schaffen, das weit über Münster hinausreicht. Denn liegen gelassener Müll hat nicht nur Folgen für Grünanlagen, Tiere und Gewässer, sondern verursacht auch erhebliche Kosten.
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