
Münster. Das Winterwetter hält Münster und das Münsterland weiter in Atem. In der Nacht zu Donnerstag ist in der Region Schnee gefallen, teils auch in Verbindung mit Schneeregen. Besonders kritisch wird die Lage am Donnerstagmorgen im Berufsverkehr: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es auf Straßen, Radwegen und Gehwegen glatt werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt in Münster vor Glätte, Frost und leichtem Schneefall, die Warnungen gelten voraussichtlich bis in den späten Vormittag.
Am Donnerstag selbst bleibt es in Münster kühl und stark bewölkt. Immer wieder sind leichte Schneeschauer möglich, örtlich kann sich eine dünne Schneedecke von bis zu einem Zentimeter bilden. Auch im Münsterland, etwa in den Kreisen Steinfurt und Warendorf, werden ähnliche Bedingungen erwartet. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber um 0 Grad, nachts sinken sie teils auf minus zwei Grad. Ab Freitag zeichnet sich jedoch ein milderer Trend ab: Die Höchstwerte steigen zunächst auf rund zwei bis drei Grad, am Wochenende sind dann bis zu sieben Grad möglich.
Gefährlich ist vor allem die Mischung aus leichtem Frost und Niederschlag. Schon dünne Schnee- oder Schneematschschichten können für glatte Stellen sorgen, insbesondere auf Brücken, Nebenstraßen, Radwegen und in schattigen Bereichen. Pendlerinnen und Pendler werden daher gebeten, mehr Zeit einzuplanen und vorsichtig zu fahren.
Parallel zum Winterwetter steigt der Verbrauch von Streusalz deutlich an. Nach mehreren Glatteistagen Anfang Januar haben viele Kommunen zusätzliche Bestellungen ausgelöst. Einzelne Orte haben ihre Streustrategie bereits angepasst.
So streut die Gemeinde Nordwalde derzeit nur noch Hauptverkehrsstraßen, da die Salzreserven fast aufgebraucht sind. Nachschub wird dort erst Mitte Februar erwartet. Auch andere Kommunen in NRW berichten von verzögerten Lieferungen und konzentrieren den Winterdienst auf besonders wichtige Strecken. Nebenstraßen werden teilweise nur noch eingeschränkt bedient.
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Auf den Autobahnen in Westfalen ist bereits mehr Streusalz eingesetzt worden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Autobahn GmbH sieht die Versorgung dennoch als gesichert an und verweist auf umfangreiche Reserven. Dennoch zeigt sich auch hier, wie schnell die Vorräte bei anhaltendem Winterwetter schwinden können. Moderne Streutechniken wie Feuchtsalz oder Salzlösungen sollen helfen, den Verbrauch zu reduzieren.
Unabhängig von der kommunalen Salzlage gilt in vielen Städten und Gemeinden, dass Auftausalze auf Gehwegen nur eingeschränkt oder gar nicht erlaubt sind. Umweltbehörden empfehlen stattdessen abstumpfende Mittel wie Sand, Splitt oder Granulat. Diese schonen die Umwelt und können dennoch die Rutschgefahr deutlich mindern.
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