Ein Name für das tote Baby: Beckum nimmt Abschied von Alina

Das tote Baby aus Beckum heißt jetzt Alina. Die Beisetzung findet am 13. Oktober statt. Die Polizei sucht weiter nach Hinweisen.
Foto: Pexels

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Beckum/Münster. Das Schicksal eines tot aufgefundenen Säuglings bewegt weiterhin die Region. Das kleine Mädchen, das am 26. September 2026 in Beckum entdeckt wurde, hat nun einen Namen erhalten: Alina. Die zuständige Ermittlungsgruppe der Polizei Münster hat dem Kind diesen Namen gegeben. Gleichzeitig steht fest, wann und wo das Mädchen beigesetzt wird. Die Ermittlungen zu seiner Herkunft und den Todesumständen dauern an.

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Baby Alina in Beckum: Beisetzung am Dienstag geplant

Baby Alina soll am Dienstag, 13. Oktober 2026, auf dem Friedhof an der Elisabethstraße in Beckum ihre letzte Ruhestätte finden. Wie die Staatsanwaltschaft Münster und die Polizei am Freitag mitteilten, sind die Trauerfeier und die anschließende Beisetzung für 14.30 Uhr vorgesehen.

Mit der Namensgebung erhält das bislang unbekannte Mädchen eine persönliche Identität für die Beisetzung. Wer seine Eltern sind und unter welchen Umständen es ums Leben kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Toter Säugling wurde Ende September am Alten Hammweg gefunden

Der Fall wurde am Samstag, 26. September, bekannt. Passanten entdeckten das tote Mädchen gegen 16 Uhr am Alten Hammweg in Beckum. Der Säugling befand sich in einer Einkaufstüte, die am Straßenrand abgelegt worden war.

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Durch erste Zeugenaussagen konnte die Polizei den möglichen Ablegezeitraum auf 11 bis 13.30 Uhr am selben Tag eingrenzen. Bei der Untersuchung des Fundortes und der Gegenstände in der Tüte suchten die Ermittler nach weiteren Anhaltspunkten.

Eine Obduktion am 27. September hatte zunächst keine eindeutige Todesursache ergeben. Weitere Untersuchungen wurden angekündigt. Eine abschließende Erklärung der Todesumstände liegt nach den bislang veröffentlichten Informationen nicht vor.

Polizei Münster bittet weiterhin um Hinweise zu Baby Alina

Trotz der bisherigen Ermittlungen gibt es noch zahlreiche offene Fragen. Insbesondere die Herkunft des Mädchens und die Ereignisse vor seinem Tod sollen aufgeklärt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft setzen deshalb weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung.

Wer Beobachtungen gemacht hat oder Informationen besitzt, die mit dem Fund des Säuglings in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Für Hinweise wurde die Telefonnummer 02521 911832 eingerichtet. Die Ermittler betonen, dass eingehende Informationen bei Bedarf vertraulich behandelt werden können.

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