„Es tut mir leid. Ich bin ein Einbrecher“: Bewohner stellt Täter in Beckum-Neubeckum

„Es tut mir leid. Ich bin ein Einbrecher“: Bewohner stellt Täter in Beckum-Neubeckum
Symbolbild: Caroline Muffert

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Kreis Warendorf/Beckum-Neubeckum. Was als verdächtige Beobachtung auf dem eigenen Grundstück begann, endete am Mittwochabend in Beckum-Neubeckum mit der Festsetzung eines mutmaßlichen Einbrechers. Ein Hausbesitzer bemerkte einen fremden Mann an seinem Einfamilienhaus und stellte ihn kurz darauf im Inneren des Gebäudes. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der sich der Tatverdächtige leicht verletzte. Wie die Polizei Warendorf mitteilt, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Hausbesitzer entdeckt Fremden im Wohnzimmer

Der Vorfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr an der Graf-Galen-Straße im Beckumer Ortsteil Beckum-Neubeckum. Der 48-jährige Bewohner hielt sich zunächst auf dem Balkon seines Hauses auf, als ihm eine unbekannte Person im Garten auffiel. Weil ihm die Situation ungewöhnlich erschien, ging er zurück ins Wohnzimmer. Dort traf er auf einen Mann, der sich zuvor über die Terrassentür Zugang zu dem Haus verschafft hatte.

Nach Angaben der Polizei durchsuchte der Eindringling zu diesem Zeitpunkt bereits Schränke nach möglicher Beute. Als der Tatverdächtige den Bewohner bemerkte, stürmte er auf ihn zu. Der Hausbesitzer setzte sich zur Wehr und brachte den Mann zu Boden. Während des Gerangels zog sich der Eindringling leichte Verletzungen zu, während der Bewohner unverletzt blieb.

Tatverdächtiger äußert sich gegenüber Zeugen

Bei dem festgehaltenen Mann handelt es sich um einen 33-Jährigen aus Sassenberg. Während des Einsatzes waren auch Zeugen anwesend. Auf die Frage eines Zeugen, was er in dem Haus mache, soll der Mann geantwortet haben: „Es tut mir leid. Ich bin ein Einbrecher“.

Der 33-Jährige wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm den Sachverhalt auf und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Einbruchs ein. Weitere Angaben zu den Hintergründen der Tat machte die Behörde zunächst nicht.

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