Unfall auf der A30 bei Ibbenbüren: Drei Menschen verletzt, eine Frau schwer

Nach einem Verkehrsunfall auf der B67 zwischen Rhede und Borken war die Straße mehrere Stunden gesperrt.
Foto: Artyom Kulakov

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Ibbenbüren. Am Mittwochmittag (24. Juli) kam es auf der A30 bei Ibbenbüren in Fahrtrichtung Niederlande zu einem schweren Unfall. Beteiligt waren drei Fahrzeuge. Insgesamt wurden drei Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 11:45 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ibbenbüren-West und Hörstel. Aufgrund der umfangreichen Rettungsarbeiten blieb die Fahrbahn in Richtung Niederlande für rund zwei Stunden voll gesperrt.

Seniorin verursacht Unfall auf der A30 bei Ibbenbüren

Nach Angaben der Polizei Münster versuchte eine 72-jährige Autofahrerin aus Ibbenbüren im Bereich eines stockenden Verkehrs die Fahrspur zu wechseln. Dabei übersah sie offenbar einen neben ihr fahrenden Kleintransporter, der von einer 33-jährigen Frau gesteuert wurde. Durch den seitlichen Zusammenstoß wurde der Pkw der Seniorin nach vorne geschleudert und prallte gegen einen Sattelzug, der sich unmittelbar vor ihr befand.

Schwere Verletzungen für Fahrerin – zwei weitere Personen leicht verletzt

Bei dem Unfall auf der A30 erlitt die 72-Jährige schwere Verletzungen. Sie wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Ihr 19-jähriger Beifahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Auch die Fahrerin des Kleintransporters wurde nur leicht verletzt. Dennoch wurden alle Beteiligten vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gefahren. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Autobahn war zwei Stunden lang voll gesperrt

Die Autobahnpolizei sperrte die A30 ab der Anschlussstelle Ibbenbüren-West bis Hörstel vollständig, um Rettungskräften und Einsatzfahrzeugen ungehinderten Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen. Erst gegen 13:40 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden. In dieser Zeit kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld der Unfallstelle.

Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit – Polizei untersucht Hergang

Der Kleintransporter sowie der Wagen der Seniorin waren nach dem Unfall auf der A30 nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sattelzug wurde bei dem Aufprall offenbar nicht beschädigt und konnte seine Fahrt fortsetzen. Die Polizei Münster hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ein Fahrfehler beim Spurwechsel gilt derzeit als wahrscheinlich.

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