
Rheine. Ein beschädigtes Schutznetz sorgt im NaturZoo Rheine für Aufregung: Nach Angaben des Zoos riss am Montagmorgen, 16. Februar 2026, das Netz einer Vogelvoliere. Grund sei eine außergewöhnliche Schneelast gewesen. Mehrere Vögel nutzten die entstandene Öffnung und verließen die Anlage. Bis Dienstagabend kehrte nach Zooangaben kein Tier zurück.
Wie der Zoo mitteilt, habe die Schneelast am Morgen zu einem Materialversagen geführt. Trotz erprobter Sicherungssysteme sei das Schutznetz gerissen. Zunächst seien alle Tiere unverletzt gewesen. Kurz darauf hätten einige Vögel die Gelegenheit genutzt und seien aus der Voliere geflogen.
Das beschädigte Netz soll nun kurzfristig ersetzt und neu gespannt werden, um die Anlage wieder vollständig zu sichern.
Nach Angaben von Zoodirektor Felix Husemann kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Auf einer benachbarten Anlage hätten Goldschakale einen der entflogenen Vögel getötet. Die räumliche Nähe erklärt sich durch das neue Bärengehege, in dem Lippenbären und Goldschakale gemeinsam gehalten werden.
Der Zoo bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gesichtet werden könnten insbesondere:
Säbelschnäbler – Watvögel, die in flachen Uferbereichen nach Nahrung suchen
Rotschenkel – erkennbar an ihren auffällig roten Beinen, typische Bewohner von Feuchtwiesen und Salzwiesen
Kampfläufer – Wiesenvögel, die außerhalb der Brutzeit eher unscheinbar wirken
Der Rotschenkel gilt in Deutschland laut Bundesamt für Naturschutz als stark gefährdet. Eine schnelle Rückmeldung sei daher besonders wichtig.
Wer im Stadtgebiet von Rheine oder im Umland entsprechende Vögel beobachtet, soll den NaturZoo Rheine umgehend informieren. Hilfreich sind genaue Ortsangaben, Uhrzeit, Anzahl der Tiere sowie – wenn möglich – ein Foto aus sicherer Distanz. Wichtig sei, die Tiere nicht aufzuschrecken.
Der NaturZoo Rheine an der Salinenstraße 150 beherbergt nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Tiere in rund 100 Arten. Hinweise können über das offizielle Info-Telefon oder die Verwaltung des Zoos gemeldet werden.
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