Preußen Münster dreht Pokal-Krimi und steht im Viertelfinale

Preußen Münster dreht gegen Wattenscheid einen 0:1-Rückstand und gewinnt 3:2. Im Viertelfinale des Westfalenpokals wartet der BSV Schüren.
Foto: MS/SCP

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Der SC Preußen Münster hat sich nach einer schwierigen ersten Halbzeit doch noch ins Viertelfinale des Westfalenpokals gekämpft. Beim Regionalligisten SG Wattenscheid 09 drehten die Adlerträger am Dienstagabend einen frühen Rückstand und gewannen mit 3:2. Vor 3.138 Zuschauern im Lohrheidestadion, darunter knapp die Hälfte aus Münster, sorgte eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause für die Wende. Im Viertelfinale wartet nun der Westfalenligist BSV Schüren.

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Früher Rückstand bringt Preußen Münster in Bedrängnis

Dabei begann die Partie für die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle alles andere als geplant. Zwar hatte Marvin Schulz II bereits in der siebten Minute eine gute Möglichkeit, doch anschließend übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Ilia Poliakov brachte Wattenscheid in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Wenig später musste Montell Ndikom verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Auch danach blieb Wattenscheid gefährlich und hätte den Vorsprung vor der Pause ausbauen können.

Wörle reagierte zur Halbzeit mit einem Dreifachwechsel und stellte auf ein offensiveres 4-2-3-1-System um. Die Umstellung zeigte Wirkung: Zunächst traf Charalampos Makridis nach Vorarbeit von Romario Rösch zum Ausgleich (56.). Nur sechs Minuten später drehte der eingewechselte Joshua Mees mit seinem Treffer zum 2:1 die Begegnung.

Erstes Profitor von Varelmann entscheidet Pokalfight

In der 80. Minute erhöhte Niklas Varelmann nach Vorlage von Makridis auf 3:1. Für das Münsteraner Eigengewächs war es das erste Profitor. Doch entschieden war die Partie noch nicht. Der frühere Preußen-Spieler Kevin Schacht verwandelte in der 87. Minute einen Strafstoß zum 2:3 und machte die Schlussphase noch einmal spannend. Münster verteidigte den knappen Vorsprung jedoch bis zum Abpfiff.

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Trainer Thomas Wörle zeigte sich anschließend erleichtert. „Wattenscheid hat es anfangs sehr gut gemacht, hätte auch ein Tor mehr erzielen können“, erklärte der Preußencoach. Nach dem Seitenwechsel habe seine Mannschaft den Pokalfight angenommen und deutlich zugelegt. Sein Fazit: „Insgesamt war es ein schweres Spiel gegen einen guten Gegner, aber wir sind froh, dass wir eine Runde weitergekommen sind.“

Damit geht es für Preußen Münster im Westfalenpokal eine Runde weiter. Im Viertelfinale trifft der SCP auf den BSV Schüren.

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