
Bei einem Badeunfall Twistesee ist am Mittwochnachmittag ein neunjähriger Junge ums Leben gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Nordhessen fiel das Kind gegen 16:30 Uhr im Bereich des Strandbads bei Bad Arolsen-Wetterburg von einem Schlauchboot in den See.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei geschah dies ohne Fremdeinwirkung. Warum der Junge ins Wasser fiel, ist bislang ungeklärt. Er ging unmittelbar unter. Daraufhin wurden sofort Suchmaßnahmen eingeleitet und zahlreiche Rettungskräfte alarmiert.
An der Suche nach dem Kind beteiligten sich Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei. Rund 40 Minuten nach dem Unfall, gegen 17:10 Uhr, wurde der Junge leblos im Wasser gefunden und geborgen.
Die Rettungskräfte begannen unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Diese blieben nach Angaben der Polizei jedoch erfolglos. Der Neunjährige starb noch im Zusammenhang mit dem Einsatz. Weitere Angaben zum genauen Ablauf vor dem Sturz aus dem Schlauchboot machte die Polizei zunächst nicht.
Während der Such- und Rettungsmaßnahmen wurde der Bereich des Strandbads Twistesee geräumt und weiträumig abgesperrt. Damit sollte den Einsatzkräften ausreichend Platz für die Suche und die anschließenden Rettungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
Wie lange die Sperrung dauerte und wann das Strandbad wieder vollständig zugänglich war, geht aus der Mitteilung des Polizeipräsidiums Nordhessen nicht hervor. Auch zu weiteren Personen auf dem Schlauchboot oder möglichen Begleitpersonen machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Die weiteren Ermittlungen zum Badeunfall Twistesee hat die Kriminalpolizei übernommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gibt es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.
Offen ist insbesondere, weshalb der Neunjährige vom Schlauchboot ins Wasser fiel. Weitere gesicherte Erkenntnisse lagen am Mittwochabend zunächst nicht vor. Die Polizei machte deutlich, dass die genaue Ursache des tödlichen Unfalls am Strandbad Twistesee Gegenstand der weiteren Ermittlungen ist.






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