
Bei einem Bootsbrand am Bodensee nahe der Insel Mainau ist am späten Sonntagvormittag eine dreiköpfige junge Familie aus dem Raum Heilbronn von anderen Wassersportlern gerettet worden. Zuvor hatte ein Besatzungsmitglied des Sportbootes eine Rauchentwicklung im Motorraum gemeldet.
Während Wasserschutzpolizei und Feuerwehr mit hoher Geschwindigkeit zur Einsatzstelle unterwegs waren, versuchte der Schiffsführer, den Brand mit bordeigenen Mitteln zu bekämpfen. Die Familie wurde schließlich von anderen Wassersporttreibenden aufgenommen und in Sicherheit gebracht.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Einsatz entwickelte sich der Rauch im Motorraum des Sportbootes. Die Besatzung reagierte darauf zunächst selbst und versuchte, das Feuer zu löschen. Parallel wurden Wasserschutzpolizei und Feuerwehr alarmiert.
Im weiteren Verlauf mussten die drei Insassen das betroffene Boot verlassen. Andere Wassersportler kamen ihnen zu Hilfe und retteten die Familie. Wie weit sich das Feuer beim Bootsbrand Bodensee Mainau tatsächlich im Motorraum ausgebreitet hatte, geht aus der Polizeimeldung nicht näher hervor.
Nach der Rettung übernahm das Deutsche Rote Kreuz die drei Familienmitglieder. Weil zunächst der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand, wurden sie vorsorglich in das Klinikum Konstanz gebracht.
Dieser Verdacht bestätigte sich nach Angaben der Polizei allerdings nicht. Hinweise auf weitere Verletzungen liegen nicht vor. Damit blieb der Bootsbrand an der Insel Mainau trotz der gefährlichen Situation ohne bestätigte Personenschäden.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Genauere Angaben dazu, welches Bauteil betroffen war, machte die Polizei zunächst nicht.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Weitere Einzelheiten zum Zustand des Bootes oder dazu, ob es anschließend abgeschleppt werden musste, wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu