Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien hat am gestrigen Abend sein zweites Halbfinale erlebt – und die Entscheidung ist gefallen: Zehn weitere Länder haben sich für das große Finale am Samstag, 16. Mai 2026, qualifiziert. Gleichzeitig mussten fünf Nationen die Heimreise antreten, darunter die Schweiz, die als Gastgeber des ESC 2025 besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte.

Diese 10 Länder qualifizierten sich aus dem zweiten Halbfinale

Das zweite Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests wurde in der Wiener Stadthalle ausgetragen. Aus den 15 angetretenen Ländern schafften es genau zehn in die Endrunde. Das Ergebnis wurde durch eine Kombination aus Jury- und Publikumsvoting ermittelt, wobei beide Komponenten zu je 50 Prozent in die Wertung einflossen.

Folgende Länder haben sich für das ESC-Finale qualifiziert: Dänemark, Australien, Bulgarien, Tschechien, Ukraine, Albanien, Malta, Zypern, Rumänien und Norwegen. Besonders Norwegen, das laut Wettquoten als einer der Außenseiter ins Rennen ging, konnte die Jurys und das Publikum überzeugen.

Hingegen mussten Armenien, Aserbaidschan, Luxemburg, Lettland und die Schweiz ihre ESC-Hoffnungen begraben. Die Schweiz hatte als Gastgeberland des ESC 2025 in Basel besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen – der erhoffte Heimvorteil beim Nachbar-Wettbewerb in Wien blieb jedoch aus. Bereits vor dem Halbfinale hatten Wettquoten angedeutet, dass die Schweiz Probleme haben könnte weiterzukommen.

Deutschland mit Sarah Engels – direkt im Finale gesetzt

Als Teil der sogenannten „Big 5″ muss Deutschland keine Halbfinale absolvieren. Sarah Engels, die sich beim deutschen Vorentscheid gegen die Konkurrenz durchsetzte, steht automatisch im Finale des 70. Eurovision Song Contests. Mit ihrem Song Fire möchte die bekannte Sängerin Deutschland beim wichtigsten Musikwettbewerb Europas vertreten.

Die deutschen ESC-Fans und Kommentatoren sind gespalten: Während viele Sarah Engels als überzeugend starke Künstlerin loben, zweifeln einige Kritiker daran, ob Fire das richtige Lied für die große ESC-Bühne ist. ESC-Kommentator Peter Urban hatte zuletzt eine zurückhaltende Prognose für den deutschen Beitrag abgegeben, gleichzeitig betonte er die Qualitäten der Sängerin.

Gut für Deutschland: Nach dem ersten Halbfinale deuteten Wettquoten darauf hin, dass Deutschland sich von den hinteren Plätzen absetzen könnte – ein kleiner Hoffnungsschimmer für das Finalabend am Samstag. Das zweite Halbfinale des ESC 2026 hat nun den Teilnehmerkreis vervollständigt.

Finale am 16. Mai 2026: 25 Länder kämpfen um den Sieg

Zusammen mit den zehn Qualifikanten aus dem ersten Halbfinale, den zehn Qualifikanten aus dem zweiten Halbfinale sowie den automatisch qualifizierten Big-5-Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien plus Gastgeber Österreich stehen nun 25 Länder im ESC-Finale.

Das Finale findet am Samstag, 16. Mai 2026, ab 21 Uhr in der Wiener Stadthalle statt und wird live im deutschen Free-TV auf Das Erste übertragen. Zuschauer können das Event zudem per Livestream auf Joyn und dem ORF verfolgen. Es ist das 70. Jubiläum des Eurovision Song Contests – ein besonderer Anlass, der Wien als Austragungsort zu einer perfekten Kulisse macht.

Laut aktuellen Wettquoten gilt Finnland als klarer Favorit auf den Gesamtsieg. Das Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen tritt mit dem Stück Liekinheitin an – einer ungewöhnlichen Kombination aus Violine und Gesang, die das ESC-Publikum bereits im Halbfinale begeistert hatte. Griechenland und Dänemark folgen in den Wettquoten auf den Plätzen zwei und drei.

Wo kann man das ESC-Finale 2026 sehen?

Das ESC-Finale 2026 ist auf mehreren Wegen kostenlos empfangbar:

Das Erste (ARD): Das Erste überträgt das Finale live ab 21 Uhr mit der bewährten Kommentierung. Moderiert wird die Sendung in Deutschland traditionell mit ESC-Kommentator Peter Urban.

ORF (Österreich): Als Gastgeber überträgt der ORF das ESC-Finale ebenfalls live und in voller Länge. Da das Event in Wien stattfindet, ist in Österreich die Aufregung besonders groß.

Joyn (Livestream): Wer unterwegs das Finale verfolgen möchte, kann auf den kostenlosen Livestream von Joyn zurückgreifen, der auch das zweite Halbfinale übertragen hatte.

Abstimmung per Televoting: Wie gewohnt kann das Publikum in den teilnehmenden Ländern per Telefon oder App für seine Favoriten abstimmen – allerdings nicht für den eigenen Landesbeitrag. Das Ergebnis setzt sich aus Juryvoting und Publikumsvoting zu gleichen Teilen zusammen.

Quellen: ESC Kompakt | Presse.Online | t-online

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