
Ein Flächenbrand Horstedt hat am Mittwochnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 15:20 Uhr wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Horstedt, Sottrum und Stapel zur Straße „Zum Heiddorf“ alarmiert. Dort standen nach Angaben der Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) bereits eine größere Grasfläche und eine angrenzende Waldböschung in Flammen.
Schon während der Anfahrt war eine Rauchsäule sichtbar. Wegen der Lage erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe, sodass weitere Feuerwehren und zusätzliche Tanklöschfahrzeuge nach Horstedt beordert wurden. Insgesamt waren später mehr als 50 Einsatzkräfte mit 13 Feuerwehrfahrzeugen vor Ort.
Die Einsatzkräfte gingen mit mehreren C- und D-Strahlrohren gegen die Flammen vor. Dabei gelang es ihnen, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung richteten mehrere Tanklöschfahrzeuge einen Pendelverkehr ein.
Erstmals wurde nach Angaben der Feuerwehr auch der Abrollbehälter Wasser mit dem Wechselladerfahrzeug der Samtgemeinde Sottrum zu einem Einsatz gebracht. Aktiv eingesetzt werden musste der Behälter letztlich allerdings nicht. Er blieb an der Einsatzstelle in Bereitschaft.
Unterstützung erhielten die Feuerwehrkräfte von örtlichen Landwirten. Zwei Radlader sowie ein Trecker mit Güllefass wurden eingesetzt, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Ein brennender Baum musste zusätzlich mit einer Kettensäge gefällt werden.
Neben der Grasfläche war auch die angrenzende Waldböschung vom Feuer betroffen. Durch den konzentrierten Löschangriff konnte verhindert werden, dass sich der Flächenbrand bei Horstedt weiter ausbreitete. Angaben zur Größe der insgesamt verbrannten Fläche machte die Feuerwehr in ihrer Mitteilung zunächst nicht.
Gegen 18 Uhr meldeten die Einsatzkräfte schließlich „Feuer aus“. Die Ortsfeuerwehr Horstedt blieb anschließend zur Brandwache vor Ort. Dabei sollten möglicherweise erneut aufflammende Glutnester frühzeitig entdeckt und abgelöscht werden.
An dem Feuerwehreinsatz Horstedt waren die Ortsfeuerwehren Bötersen, Horstedt, Stuckenborstel, Stapel, Sottrum, Nartum und Mulmshorn beteiligt. Hinzu kamen die Einsatzleitgruppe der Samtgemeinde Sottrum, die beiden Gemeindebrandmeister, der Kreisbrandmeister sowie die Polizei.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Wegen Temperaturen von mehr als 25 Grad wurden die Feuerwehrkräfte während der Löscharbeiten mit Getränken versorgt. Zur Ursache des Flächenbrandes machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.






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