Motorsegelboot brennt am Steg in Rostock-Gehlsdorf

Motorsegelboot brennt am Steg in Rostock-Gehlsdorf
Symbolfoto. Foto: Alexas Fotos

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Ein Bootbrand in Rostock hat am Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Im Stadtteil Gehlsdorf geriet ein Motorsegelboot am Steg in Brand, sodass zahlreiche Einsatzkräfte ausrückten, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Nach Angaben der Feuerwehr Rostock wurde die Leitstelle am 14. März um 16:32 Uhr über Rauch aus einem am Steg vertäuten Boot informiert. Daraufhin machten sich mehrere Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie Freiwillige Feuerwehren auf den Weg zum Einsatzort im Bereich Langenort in Gehlsdorf.

Bootbrand in Rostock bestätigt sich beim Eintreffen der Feuerwehr

Als die ersten Einsatzkräfte am Steg eintrafen, bestätigte sich die Meldung schnell. Der Innenbereich des Motorsegelbootes „Bacludia“ stand bereits vollständig in Flammen. Deshalb konnten die Feuerwehrleute das Boot nicht mehr betreten. Das Feuer hatte sich bereits so stark ausgebreitet, dass ein Löschangriff nur noch von außen möglich war.

Die Einsatzkräfte mussten deshalb vom Steg aus gegen die Flammen vorgehen. Gleichzeitig bestand die Gefahr, dass sich der Brand auf weitere Boote in der Nähe ausbreiten könnte. Deshalb wurde zusätzlich ein Mehrzweckboot eingesetzt. Damit gelang es, ein anderes Boot aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich zu bringen. Danach nutzten die Einsatzkräfte dieses Boot als sichere Plattform für die weiteren Löscharbeiten.

Während der Arbeiten konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, das brennende Motorsegelboot unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig angrenzende Bereiche zu schützen. Laut Mitteilung der Feuerwehr Rostock war ein Betreten des Bootes wegen der starken Brandausbreitung sowie des Zustandes des Bootes nicht mehr möglich. Deshalb mussten alle Maßnahmen von außen erfolgen.

Feuerwehr sichert Gewässer und ermittelt Brandursache

Neben der Brandbekämpfung spielte auch der Schutz der Umwelt eine wichtige Rolle. Deshalb richteten die Einsatzkräfte eine Ölsperre rund um das brennende Boot ein. Damit sollte verhindert werden, dass mögliche Betriebsstoffe ins Wasser gelangen und das Gewässer verschmutzen.

Nach Angaben der Feuerwehr konnten zunächst keine Verunreinigungen festgestellt werden. Dennoch blieb die Sicherung bestehen, weil bei Bootbränden häufig Kraftstoffe oder andere Flüssigkeiten austreten können.

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An dem Einsatz waren insgesamt rund 70 Kräfte beteiligt. Dazu gehörten neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Freiwillige Feuerwehren aus Rostock. Außerdem unterstützten der Rettungsdienst, die Wasserschutzpolizei sowie das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt.

Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar. Deshalb hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wie es zu dem Brand des Motorsegelbootes kam.

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