
Mit einer Flucht quer durch Deutschland, bekannten Gesichtern aus Reality-TV, Unterhaltung und Social Media sowie drei Verfolgern startet am Dienstag, 31. März 2026, die zweite Staffel von „Most Wanted – Wer entkommt?“. Nach Angaben von Joyn beginnt die neue Runde in Düsseldorf auf der Königsallee. Von dort aus starten 16 Prominente in ein Spiel, das auf Ausdauer, Improvisation und permanente Anspannung setzt. Zu sehen ist das Format kostenlos auf Joyn, im Fernsehen läuft es zusätzlich ab 22:35 Uhr auf ProSieben.
Für die zweite Staffel setzt Joyn erneut auf eine auffällige Mischung aus bekannten Fernsehgesichtern, Reality-Stars und reichweitenstarken Social-Media-Namen. Mit dabei ist unter anderem Jürgen Milski, der seit Jahren zu den prägenden Figuren des deutschen Reality-TV zählt. Ebenfalls Teil des Casts sind Model Mirja du Mont und Schauspielerin Janine Kunze. Hinzu kommen der frühere Fußball-Nationalspieler Markus Babbel und seine Ehefrau Tina Babbel sowie „Let’s Dance“-Sieger René Casselly.
Darüber hinaus treten Schlagersänger Marc Eggers und YouTube-Star CrispyRob an. Auch Julia Römmelt, Jeannie Wagner, Calvin und Marvin Kleinen, Jerry Vsan, Laurenz Pesch, Aria Addams und Starletnova gehören laut Mitteilung zum Teilnehmerfeld. Damit ist die Staffel personell breit angelegt und soll offenkundig unterschiedliche Publikumsgruppen erreichen. Während einige Namen vor allem aus dem klassischen Fernsehen bekannt sind, bringen andere ihre Reichweite aus sozialen Netzwerken oder dem Streaming-Umfeld mit. Gerade diese Mischung dürfte für die Dynamik des Formats wichtig sein, weil verschiedene Temperamente, Erfahrungswerte und Öffentlichkeiten aufeinandertreffen.
Das Grundprinzip der Show bleibt auch in den neuen Folgen klar. Die Teilnehmer, in der Sendung als Targets bezeichnet, müssen sich fünf Tage lang auf der Flucht behaupten. Nach Angaben von Joyn sind sie dabei ohne Geld, ohne Handy und ohne feste Unterkunft unterwegs. Alles, was sie unterwegs brauchen, müssen sie selbst organisieren. Gleichzeitig sitzen ihnen die drei Hunter permanent im Nacken. Genau daraus entsteht der zentrale Spannungsfaktor des Formats, weil die Kandidaten nicht nur vor ihren Verfolgern davonkommen müssen, sondern sich gleichzeitig auch um Schlafplätze, Transport und Unterstützung kümmern sollen.
Für die Fortbewegung gelten ebenfalls feste Regeln. Laut Mitteilung dürfen die Targets zwar frei wählen, wie sie sich bewegen, allerdings nur jeweils 40 Minuten am Stück mit demselben Fortbewegungsmittel. Zusätzlich ist der Radius auf 200 Kilometer begrenzt. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Teilnehmer mit einem einzigen großen Ortswechsel dauerhaft absetzen. Stattdessen zwingt das Regelwerk die Prominenten dazu, immer wieder neu zu planen. Gerade das unterscheidet „Most Wanted“ von vielen anderen Reality-Formaten, denn hier entscheidet nicht nur Durchhaltevermögen, sondern auch taktisches Geschick.
Auf der Gegenseite stehen Max Schradin, Joey Kelly und Otto Bulletproof. Sie übernehmen in der zweiten Staffel die Rolle der Hunter und sollen die flüchtenden Prominenten aufspüren. Ihre Aufgabe ist für das Format zentral, weil die Show nur dann funktioniert, wenn die Verfolgung als echte Bedrohung wahrgenommen wird. Je stärker dieser Druck ist, desto größer wird die Unsicherheit bei den Targets, und genau davon lebt das Konzept.
Die Hunter sind damit weit mehr als bloße Gegenspieler im Hintergrund. Sie bilden den Gegenpol zu den Prominenten, die unterwegs improvisieren und Entscheidungen oft unter Zeitdruck treffen müssen. Für Zuschauer entsteht daraus ein fortlaufendes Duell zwischen Flucht und Zugriff. Die Besetzung zeigt zudem, dass Joyn auf markante Persönlichkeiten setzt, die körperliche Präsenz und Wiedererkennungswert mitbringen. Gerade Joey Kelly steht seit Jahren für Härte, Ausdauer und Disziplin, was gut zur Positionierung des Formats passt.
Zum Auftakt beginnt die neue Staffel in Düsseldorf auf der Königsallee. Damit startet das Format direkt an einem markanten Ort und nicht in einem abgeschlossenen Studio. Für Jürgen Milski könnte das zunächst günstig sein. Er sagt, dass sich das Büro seiner Agentur direkt um die Ecke befindet. Deshalb kann er nach eigenen Angaben sein erstes Fluchtfahrzeug per Telefon schnell an den Startpunkt bestellen. Ob ihm dieser Vorsprung über den Beginn hinaus tatsächlich hilft, bleibt aber offen. „Most Wanted“ ist keine kurze Auftaktprüfung, sondern eine mehrtägige Belastungssituation. Entscheidend ist deshalb nicht allein, wer am Anfang schnell verschwindet, sondern wer über mehrere Tage hinweg konzentriert bleibt, Hilfe organisiert und möglichst unauffällig agiert. Gerade daraus entsteht der Reiz des Formats. Es geht nicht nur um körperliche Fitness, sondern auch um Anpassungsfähigkeit und Nervenstärke.
Die zweite Staffel von „Most Wanted – Wer entkommt?“ umfasst nach Angaben des Senders zwölf Folgen. Veröffentlicht werden sie ab dem 31. März 2026 immer dienstags in Doppelfolgen. Kostenlos abrufbar ist das Format auf Joyn, im linearen Fernsehen läuft es zusätzlich um 22:35 Uhr auf ProSieben. Produziert wird die Sendung von studio flitz im Auftrag von Joyn.
Für Joyn und ProSieben passt die Show in eine Programmlogik, die seit Jahren stark auf Reality und Wettbewerb setzt. Solche Formate gelten als reichweitenstark, weil sie bekannte Namen mit wiederkehrender Spannung verbinden und zugleich in sozialen Netzwerken weitergetragen werden können. „Most Wanted“ versucht dabei, sich von klassischen Studio- und Containerformaten abzusetzen. Statt enger Räume und fester Tagesabläufe setzt die Sendung auf offene Spielflächen, Ortswechsel und den Nervenkitzel einer dauerhaften Verfolgung. Genau darin liegt die Chance der neuen Staffel, denn das Format verbindet Promi-Faktor, Spielregeln und Bewegung zu einer Reality-Erzählung, die für Streaming und Fernsehen gleichermaßen funktionieren soll.
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