
Speyer. Ein Brand in einer freistehenden Scheune hat in der Nacht zum Donnerstag einen größeren Feuerwehreinsatz in Speyer ausgelöst. Das Gebäude im Bereich Am Rübsamenwühl stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits vollständig in Flammen.
Nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt Speyer war in der Scheune Stroh gelagert. Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung zu verhindern.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits stark ausgebreitet. Die Scheune brannte vollständig, weshalb zunächst der Schutz der umliegenden Flächen im Mittelpunkt stand. Funkenflug hatte sich zwischenzeitlich auf angrenzende Vegetation sowie auf einen benachbarten Gärtnereibetrieb ausgebreitet.
Die Feuerwehr konnte jedoch verhindern, dass dort größerer Schaden entsteht. Die Einsatzkräfte kümmerten sich deshalb parallel um das Ablöschen der brennenden Scheune und um die Sicherung der Umgebung. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich der Brand weiter ausdehnt.
Zur Unterstützung der Löscharbeiten wurde auch ein Radlader des Technischen Hilfswerks eingesetzt. Damit konnten Teile des Brandmaterials bewegt werden, wodurch die Feuerwehr Glutnester gezielter bekämpfen konnte. Wie der Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Speyer mitteilt, waren in der Anfangsphase des Einsatzes insgesamt 14 Fahrzeuge und rund 40 Kräfte vor Ort.
Der Einsatz wurde außerdem medizinisch abgesichert. Eine Schnelleinsatzgruppe war vor Ort, um bei Bedarf schnell helfen zu können. Verletzte gab es nach den bisherigen Informationen jedoch nicht.
Während der Löscharbeiten breitete sich Rauch über die offenen Felder in Richtung Rhein aus. Da sich die Rauchentwicklung mit dem Tagesanbruch deutlicher ausbreiten könnte, plant die Stadt nach Angaben des Brand- und Katastrophenschutzes eine Information über WarnApps für das Stadtgebiet.
Die Warnung soll vor allem dazu dienen, die Bevölkerung über die Situation zu informieren. Eine konkrete Gefahr für Menschen besteht nach Angaben der Einsatzkräfte jedoch nicht.
Die Löscharbeiten dauern nach Angaben der Feuerwehr weiterhin an. Brandursache und Schadenshöhe sind bislang noch nicht bekannt. Weitere Informationen könnten folgen, sobald die Ermittlungen zum Geschehen abgeschlossen sind.
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