Rückruf bei Kühne: Rote Bete aus dem Handel wegen möglicher Glasstücke

Rückruf bei Kühne: Rote Bete aus dem Handel wegen möglicher Glasstücke
Carl Kühne KG

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Ein bundesweiter Lebensmittelrückruf betrifft derzeit ein bekanntes Produkt aus dem Handel. Der Hersteller Carl Kühne hat bestimmte Gläser mit Rote-Bete-Scheiben aus dem Verkauf genommen, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Fremdkörper darin befinden.

Nach Angaben des Unternehmens wurde der Rückruf vorsorglich gestartet, da in einzelnen Fällen Glasstücke im Produkt enthalten sein könnten. Die betroffene Ware wurde deutschlandweit vertrieben.

Bestimmte Produktionschargen stehen im Fokus der Warnung

Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, handelt es sich um das Produkt „Kühne Rote Bete Scheiben“ im 720-Milliliter-Glas mit der EAN 40804316. Entscheidend für Verbraucher sind die Angaben auf dem Deckelrand. Betroffen sind ausschließlich Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15. Dezember 2028 sowie bestimmten Codierungen im Bereich von X0600TB11 E1 bis X0800TB11 E1.

Diese Codes geben laut Hersteller den genauen Produktionszeitpunkt an. Andere Chargen oder Produkte mit abweichenden Daten gelten als unbedenklich. Dennoch wurde der Rückruf eingeleitet, weil selbst bei umfassenden Qualitätskontrollen ein Restrisiko nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Lebensmittelrückrufe wie dieser sind Teil der vorbeugenden Verbraucherschutzmaßnahmen, da mögliche Gesundheitsgefahren frühzeitig erkannt und kommuniziert werden sollen. Insbesondere bei Glasfragmenten besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko, weshalb betroffene Produkte konsequent aus dem Verkehr gezogen werden.

Rückgabe möglich, Verzehr wird ausdrücklich nicht empfohlen

Verbraucherinnen und Verbraucher, die eines der betroffenen Gläser gekauft haben, sollten dieses nicht verwenden. Stattdessen kann das Produkt in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden, wobei der Kaufpreis erstattet wird.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die Ware direkt an den Verbraucherservice des Unternehmens in Hamburg zu senden. Wie das Unternehmen mitteilt, soll so sichergestellt werden, dass alle betroffenen Produkte schnell aus dem Umlauf entfernt werden.

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