
Ein Tensidaustritt Bad Ditzenbach hat am Mittwoch einen größeren Feuerwehreinsatz und eine stundenlange Sperrung der B466 ausgelöst. Nach Angaben der Polizei verlor ein Tanklaster kurz vor 13 Uhr bei Bad Ditzenbach-Gosbach rund 1000 Liter eines hochkonzentrierten Reinigungsmittels. Der Stoff gelangte demnach in die Kanalisation und weiter in die Fils. In der Folge bildeten sich große Mengen Schaum, die nicht nur auf Gewässern sichtbar waren, sondern auch über Schächte und Kanaldeckel auf die Bundesstraße drückten.
Besonders betroffen war der Abschnitt der B466 zwischen Gosbach und Deggingen. Dort musste die Straße nach Polizeiangaben vollständig gesperrt werden, weil sich der Schaum bis auf die Fahrbahn ausbreitete. Die Sperrung dauerte demnach mehrere Stunden und endete erst gegen 16.15 Uhr. Damit war die wichtige Verbindung am Nachmittag längere Zeit nicht passierbar. Auslöser war ein auslaufender Stoff, der unter anderem zur Herstellung von Seife verwendet wird und wegen seiner Eigenschaften schnell sichtbare Schaumbildung verursachte.
Der ausgetretene Stoff gelangte nicht nur in die Kanalisation, sondern auch in die Fils und die Ditz. Deshalb waren neben der Feuerwehr auch die Straßenmeisterei und die Umweltbehörde im Einsatz. Wie die Polizei mitteilt, dauerten die Maßnahmen der Feuerwehr am Abend noch an. Spezialisten gehen nach den bisherigen Angaben davon aus, dass der Stoff in verdünnter Form für Menschen ungefährlich ist. Weil das Reinigungsmittel sehr gut wasserlöslich ist, war allerdings nicht ausgeschlossen, dass sich der Schaum noch weiter ausbreitet und bis in Richtung Geislingen sichtbar wird.
Auch wenn nach bisherigem Stand keine unmittelbare Gefahr für Menschen bestand, hatte der Vorfall spürbare Folgen für den Verkehr und die Umgebung. Der Tensidaustritt Bad Ditzenbach sorgte nicht nur vor Ort für Probleme, sondern konnte nach Einschätzung der Fachleute auch weiter flussabwärts noch zu weiterer Schaumbildung führen. Damit blieb die Lage zunächst dynamisch. Klar ist bislang vor allem: Ein Tanklaster verlor eine große Menge Reinigungsmittel, die B466 musste gesperrt werden, und Einsatzkräfte arbeiteten stundenlang daran, die Auswirkungen des Stoffaustritts zu begrenzen.
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