Nicht nur auf der Bühne macht Smudo eine gute Figur – auch auf der Rennstrecke ist der Fantastischen-Vier-Frontmann zuhause. Beim 54. ADAC 24h-Rennen am Nürburgring 2026 geht der Musiker und Motorsport-Enthusiast erneut an den Start. Mit seinem Team Four Motors tritt er in der Klasse AT2 für alternative Kraftstoffe an – und setzt damit ein klares Zeichen für nachhaltigere Formen des Motorsports. Der Einsatz von Smudo beim Nürburgring 2026 hat viele Fans überrascht, die ihn bislang hauptsächlich als Rap-Ikone und TV-Gesicht kennen.
Smudo, bürgerlicher Name Michael Bernd Schmidt, nimmt gemeinsam mit Henrik Bollerslev, Nano Lopez und Marco van Ramshorst am Rennen teil. Das Fahrzeug der Wahl ist ein Porsche 911 GT3 Cup, der in der AT2-Klasse für alternative Kraftstoffe antritt. Besonderheit des Einsatzes: Das Team tankt ausschließlich E20 – ein Kraftstoffgemisch mit 20 Prozent Bioethanol-Anteil, das Four Motors seit Jahren im Langstreckenmotorsport einsetzt.
Die AT2-Klasse steht für Fahrzeuge mit sogenannten alternativen Kraftstoffen und ist ein wachsendes Segment innerhalb der 24h-Nürburgring-Starterliste. Smudo sieht seinen Einsatz dabei nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Statement: Motorsport muss nicht zwangsläufig auf fossile Brennstoffe angewiesen sein. Die Umstellung auf E20 ist für das Team seit mehreren Jahren Praxis und dient gleichzeitig als Erprobungsfeld für die Alltagstauglichkeit alternativer Antriebe.
Das 24h-Rennen am Nürburgring gilt als eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt. Allein die physische und mentale Belastung für Fahrer und Team über einen Zeitraum von 24 Stunden ist immens. Für Smudo und seine Mitstreiter bedeutet das: Schlafentzug, wechselnde Wetterbedingungen auf der Nordschleife und das Management technischer Pannen gehören zum Rennalltag.
Das 24h-Rennen 2026 war nicht nur wegen Smudos Teilnahme in den Schlagzeilen. Beim selben Rennen kam es in der Qualifikation zu einem gefährlichen Zwischenfall: Janina Schall erlebte beim 24h Nürburgring 2026 eine Beinahe-Katastrophe – das Girls Only Porsche-Team zog sich nach einem schweren Unfall in der Qualifikation zurück. Schall blieb unverletzt, der Schock saß jedoch tief. Das Rennen beleuchtete damit zwei sehr unterschiedliche Aspekte des Motorsports: den Teamgeist und das Engagement für Nachhaltigkeit auf der einen, die realen Gefahren der Nordschleife auf der anderen Seite.
Für die Organisatoren und Teilnehmer war das Wochenende damit von Emotionen geprägt. Umso beachtlicher ist der Einsatz von Teams wie Four Motors, die trotz der Risiken weiterhin an den Start gehen und dabei technische Innovationen voranbringen. Die Nordschleife bleibt ein Aushängeschild des Motorsports – gerade weil sie keine einfachen Antworten liefert.
Für Smudo ist der Nürburgring-Einsatz kein einmaliges Projekt, sondern Teil einer langjährigen Leidenschaft. Der Sänger und Rapper ist seit Jahren begeisterter Motorsportler und hat das 24h-Rennen bereits mehrfach absolviert. Parallel dazu bleibt er als Mitglied der Fantastischen Vier eine feste Größe im deutschen Pop. Die Fantastischen Vier planen eine Abschiedstournee, die auch für Münster Relevanz haben dürfte – Smudo selbst hat die Band mit aufgebaut und gilt als kreatives Herz des Projekts.
Auch im TV ist der Stuttgarter dieser Woche präsent: Smudo und Michi Beck treten am 15. Mai 2026 beim Finale von Wer weiß denn sowas? gegeneinander an – ein seltenes Duell zweier Bandkollegen vor großem Publikum. Das ARD-Quiz läuft um 18:00 Uhr und dürfte Fans der Fantastischen Vier eine weitere Gelegenheit bieten, die beiden auf ungewohntem Terrain zu erleben.
Smudo verkörpert damit einen Typus von Künstler, der sich nicht auf eine einzige Rolle festlegen lässt. Ob auf der Bühne, im Studio, im Fernsehen oder auf der Rennstrecke – der 56-Jährige bleibt aktiv und treibt Projekte voran, die über das Musikalische hinausgehen. Sein Engagement für alternative Kraftstoffe im Motorsport passt dabei zu einem Bild, das er seit Jahren pflegt: Smudo als jemand, dem Verantwortung und Innovation wichtig sind.
Das E20-Kraftstoffprojekt von Four Motors ist kein reines PR-Vorhaben. Die technischen Anforderungen an Motor und Kraftstoffsystem bei einem 24-Stunden-Rennen sind enorm. Das Team hat über Jahre Erfahrung gesammelt, wie E20 unter Extrembedingungen performt, welche Anpassungen notwendig sind und wo die Grenzen des aktuellen Systems liegen. Diese Erkenntnisse fließen in die breitere Diskussion über alternative Kraftstoffe ein – nicht nur im Sport, sondern auch im zivilen Bereich.
Experten diskutieren seit Jahren, ob synthetische oder biogene Kraftstoffe eine sinnvolle Ergänzung zur reinen Elektromobilität darstellen können. Der Einsatz beim Nürburgring ist für Four Motors und Smudo eine Möglichkeit, praktische Daten zu sammeln und öffentliches Interesse zu wecken. Der Motorsport dient dabei als Testlabor unter Realbedingungen – mit allen Unwägbarkeiten, die dazugehören.
Das Engagement zeigt zudem: Nachhaltigkeit im Motorsport ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein ernsthafter Wettbewerbsfaktor. Teams wie Four Motors beweisen, dass ambitionierter Rennsport und ökologisches Bewusstsein kein Widerspruch sein müssen.
Quellen: motorsport-xl.de, happy-spots.de, zdfheute.de (Angelika Domröse), t-online.de
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