Subway bringt Ofenkartoffel als Alternative zum Sub

Subway bringt Ofenkartoffel als Alternative zum Sub
Foto: Subway

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In München erweitert die Fast-Food-Kette Subway ihr Angebot um ein neues Produkt. In ausgewählten Restaurants der Stadt wird seit Kurzem eine Ofenkartoffel als Alternative zum klassischen Sandwich angeboten. Die sogenannte Baked Potato wird laut Unternehmensmitteilung in 39 Filialen im Raum München getestet und ist nur für einen begrenzten Zeitraum erhältlich.

Die Einführung knüpft an einen Trend an, der sich in Deutschland seit einiger Zeit beobachten lässt. Kartoffelgerichte erleben wieder mehr Aufmerksamkeit, gleichzeitig wächst die Nachfrage nach schnellen, aber individuell zusammenstellbaren Gerichten im Fast-Casual-Segment.

Neue Produktidee in ausgewählten Restaurants

Mit der Baked Potato ergänzt Subway sein bisheriges Angebot, das bislang vor allem aus Sandwiches, Wraps, Salaten und Bowls besteht. In den teilnehmenden Restaurants im Raum München können Gäste nun statt Brot auch eine große Ofenkartoffel wählen, die mit verschiedenen Zutaten kombiniert wird.

Nach Angaben des Unternehmens wird die Kartoffel frisch aufgeschnitten und anschließend mit Butter und Käse sowie weiteren Zutaten serviert. Die Zusammenstellung folgt dabei dem gleichen Prinzip wie bei den bekannten Sandwiches der Marke. Gäste können ihre Portion individuell mit Fleisch, Fisch oder vegetarischen Komponenten ergänzen. Beispiele für mögliche Varianten sind etwa Kombinationen mit Teriyaki-Hähnchen, Thunfisch oder cremigen Saucen.

Zusätzlich stehen verschiedene Gemüsezutaten sowie weitere Toppings zur Auswahl. Damit überträgt die Restaurantkette ihr Baukastenprinzip, das bereits bei den klassischen Subs eingesetzt wird, auf ein anderes Grundprodukt. Ziel ist es offenbar, den Gästen mehr Auswahl zu bieten und gleichzeitig bekannte Geschmacksrichtungen in einer neuen Form anzubieten.

Das Angebot ist allerdings zeitlich begrenzt. Nach Unternehmensangaben soll die Baked Potato zunächst bis Mai Teil der Speisekarte bleiben. Gegenüber einem 15-Zentimeter-Sub fällt ein Aufpreis von zwei Euro an.

Kartoffelgerichte gewinnen wieder an Bedeutung

Die Einführung des neuen Produkts fällt in eine Phase, in der Kartoffeln wieder stärker nachgefragt werden. Laut aktuellen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft ist der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen. Im Wirtschaftsjahr 2023/24 lag der durchschnittliche Verbrauch bei rund 63,5 Kilogramm pro Person und damit auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren.

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Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von fast acht Kilogramm pro Kopf. Ein wesentlicher Grund dafür ist die steigende Nachfrage nach frischen Kartoffelgerichten, die sowohl im privaten Haushalt als auch in der Gastronomie wieder häufiger auf den Tisch kommen.

Auch Konsumstudien zeigen, dass traditionelle Kartoffelgerichte weiterhin einen festen Platz im Alltag vieler Menschen haben. Gleichzeitig achten viele Verbraucher stärker auf flexible Ernährungsformen und wählen häufiger Optionen, die sich leicht an individuelle Vorlieben anpassen lassen. Dazu zählen auch Angebote mit vegetarischen Zutaten oder frei kombinierbaren Komponenten.

Vor diesem Hintergrund versucht Subway offenbar, ein Produkt zu platzieren, das bekannte Zutaten mit einem klassischen Grundnahrungsmittel verbindet. Ob sich die Ofenkartoffel dauerhaft im Sortiment etablieren kann, dürfte allerdings davon abhängen, wie gut das Angebot bei den Gästen in München angenommen wird.

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