Tragisches Unglück bei Satrupholm: Drei Menschen sterben, als ein Baum auf eine Gruppe fällt

Tragisches Unglück bei Satrupholm: Drei Menschen sterben, als ein Baum auf eine Gruppe fällt
Symbol-Foto: Caroline Muffert

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Ein schweres Unglück hat am Ostersonntag die Gemeinde Mittelangeln erschüttert. Bei Satrupholm stürzte nach Polizeiangaben gegen 11 Uhr in einem Waldstück ein rund 30 Meter hoher Baum auf eine Personengruppe. Drei Menschen kamen dabei ums Leben, weitere wurden teils schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich dort Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungspersonen einer nahegelegenen Einrichtung. Als wahrscheinliche Ursache nennt die Polizei starke Windverhältnisse.

Baumunfall Satrupholm bei Ostereiersuche

Nach Angaben der Polizeidirektion Flensburg hielten sich rund 50 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreuungspersonen der nahegelegenen Wohneinrichtung Sterni-Park in dem Waldstück auf, um Ostereier zu suchen. Währenddessen stürzte der Baum auf die Gruppe. Vier Menschen wurden unter dem Stamm eingeklemmt. Eine 16-Jährige und eine 21 Jahre alte Frau starben noch am Unglücksort. Die zehn Monate alte Tochter der 21-Jährigen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus nach Kiel geflogen und erlag dort später ihren Verletzungen.

Tödlicher Unfall Wald Mittelangeln: Weitere Verletzte

Neben den drei Todesopfern gab es bei dem Unglück weitere Verletzte. Eine 18-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Heide geflogen. Weitere Personen wurden laut Polizei leicht verletzt. Vor Ort kümmerten sich Notfallseelsorger um Bewohnerinnen, Bewohner und Betreuungskräfte. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an. Fest steht bislang nur, dass zum Zeitpunkt des Unglücks starke Windböen herrschten. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Deutschland am Sonntag eine windige bis stürmische Lage beschrieben.

Starke Windböen Mittelangeln rücken in den Fokus

Warum der Baum genau umstürzte, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei verweist auf die laufenden Ermittlungen. Im Mittelpunkt steht derzeit jedoch die Wetterlage, denn bereits in der offiziellen Mitteilung ist von starken Windböen die Rede. Damit richtet sich der Blick auch auf die Sicherheitslage in bewaldeten Bereichen während stürmischer Wetterphasen.

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