
Greven. Der Grevener Logistikdienstleister Fiege baut sein internationales Engagement weiter aus. Wie das Unternehmen mitteilt, betreibt Fiege künftig das erste eigene Distributionszentrum des Non-Food-Händlers Action in Italien. Der neue Standort befindet sich in Novara im Norden des Landes und soll die wachsende Zahl von Action-Filialen landesweit versorgen.
Mit dem Schritt reagiert Action auf das starke Wachstum im italienischen Markt. Seit dem Markteintritt vor knapp fünf Jahren ist das Filialnetz deutlich gewachsen. Das neue Logistikzentrum gilt als zentraler Baustein, um die Lieferketten effizienter und unabhängiger zu organisieren. Für Fiege mit Hauptsitz in Greven ist es zugleich ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Handelsunternehmen.
Der Standort in Novara umfasst rund 57.000 Quadratmeter und dient künftig als logistisches Herzstück für das italienische Filialnetz. Nach Unternehmensangaben sollen perspektivisch bis zu 270 Geschäfte von dort aus beliefert werden. Derzeit betreibt Action bereits mehr als 200 Filialen in Italien. Mit dem neuen Distributionszentrum wird die Versorgung gebündelt und zentral gesteuert.
Nach Angaben von Action wurde der Standort bewusst gewählt, um eine günstige geografische Lage für die landesweite Verteilung zu nutzen. Das Logistikzentrum soll langfristig mehrere hundert Arbeitsplätze schaffen. Fiege plant laut Mitteilung, bis zu 300 Mitarbeitende vor Ort einzusetzen. Damit entsteht nicht nur eine leistungsfähige Infrastruktur für die Warenströme, sondern auch ein wirtschaftlicher Impuls für die Region.
Die Partnerschaft zwischen Action und Fiege besteht bereits seit Jahren. Beide Unternehmen arbeiten unter anderem in Deutschland und Polen zusammen. Mit der Ausweitung nach Italien vertiefen sie ihre Kooperation weiter. Aus Unternehmenssicht ist der neue Standort ein strategischer Schritt, um weiteres Wachstum abzusichern und die Lieferketten stabil zu halten.
Neben der logistischen Funktion spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, ist das Gebäude nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard BREEAM zertifiziert. Bei der Energieversorgung wird demnach vollständig auf Gas verzichtet. Stattdessen kommen unter anderem Solaranlagen für Stromerzeugung und Warmwasser zum Einsatz.
Zusätzlich ist das Logistikzentrum mit moderner LED-Beleuchtung sowie intelligenten Energie- und Wasserzählern ausgestattet. Auch Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sind vorgesehen. Ziel sei es laut Unternehmensangaben, die Abläufe möglichst ressourcenschonend zu gestalten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Damit setzen sowohl Action als auch Fiege auf eine Logistikstrategie, die Wachstum und ökologische Verantwortung miteinander verbindet.
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